Minimalism and Applied II

24.03.2011

29.10.2010 bis 27.03.2011  Daimler Contemporary

Die Daimler Kunst Sammlung hat in den vergangenen zehn Jahren einen Schwerpunkt entwickelt im Bereich konstruktiver, konzeptueller und minimalistischer Tendenzen von den 1920er Jahren bis heute. Ein besonderes Interesse galt in diesem Kontext Künstler/innen, die im Grenzbereich freier und angewandter Disziplinen gearbeitet haben. «Minimalism and Applied I», 2007, hatte bildende Künstler/innen vorgestellt, die im Übergang zu Architektur, Produkt- und Graphikdesign arbeiten.


Demgegenüber fokussiert sich der zweite Teil der Reihe auf einen Dialog herausragender früher Vertreter aus Architektur und Möbeldesign mit internationaler Gegenwartskunst. Die Künstler/innen greifen mit raumbezogenen Installationen, Skulpturen, bildhaften Objekten und Readymades einerseits formale Momente der Design- und Architekturklassiker auf, diskutieren jedoch vor allem die mit diesen verbundenen radikalen Haltungen und demokratischen Ideale.

Im Zentrum der Ausstellung stehen Neuerwerbungen internationaler zeitgenössischer Künstler/innen, die in ihren Arbeiten die Übergänge zwischen Kunst, Design und Architektur ausloten. Gail Hastings baut für einen 1911 entworfenen, nicht realisierten Bibliotheksbau der australischen Architekten Griffin einen dreidimensionalen «Denkraum»; Albert Weis’ «Cabinet» und Martin Boyce’ Skulpturen referieren auf die konstruktive Ästhetik der Architekturentwürfe von Jean Prouvé und Eileen Gray; die Skulpturen von Rupert Norfolk und George Henry Longly verbinden Industriedesign und Minimal Art; Charlotte Posenenske gibt schon in den 1960er Jahren radikal demokratischen Ansätzen in Architektur und Design, wie sie Ferdinand Kramer oder Charlotte Perriand vertreten, eine authentische künstlerische Sprache in Gestalt minimalistischer, partizipatorisch angelegter Kunstobjekte; Philippe Parreno verbindet filmische, bildnerische und angewandte Ästhetik in einer poetisch aufgeladenen Raumsituation.


Minimalism and Applied II
Dialoge zeitgenössischer Künstler/innen mit
Design und Architektur des 20. Jahrhunderts
29. Oktober 2010 bis 27. März 2011

Daimler Contemporary
Alte Potsdamer Straße 5
D-10785 Berlin
T: 0049 (0)30 25941-420
F: 0049 (0)30 25941-429
E: kunst.sammlung@daimler.com
W: http://www.sammlung.daimler.com


Öffnungszeiten

täglich 11 - 18 Uhr

 


  • Rupert Norfolk
  • Albert Weis; Flexion, 2010. Foto: Christian Ertel (Karlsruhe)
  • Jacob Dahlgren; Heaven is a Place on Earth
Daimler Contemporary
Alte Potsdamer Straße 5
D-10785 Berlin
T: 0049 (0)30 25941-420
F: 0049 (0)30 25941-429
E: kunst.sammlung@daimler.com
W: http://www.sammlung.daimler.com


Öffnungszeiten

täglich 11 - 18 Uhr

 


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