Lienz: Ausstellung «Bedrohung und Idylle» im Schloss Bruck

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Das Museum der Stadt Lienz Schloss Bruck zeigt von 16. Mai bis 26. Oktober 09 in der ehemaligen Residenzburg der Görzer Grafen aus dem 13. Jhd. eine groß angelegte Sonderschau zur österreichischen Malerei der Zwischenkriegszeit, in deren Zentrum der Mensch im Spiegel der Kunst seiner Zeit steht.

Über hundert Arbeiten von 53 renommierten Künstler/innen wie Albin Egger-Lienz, Max Oppenheimer, Carry Hauser, Oskar Kokoschka, Erika Giovanna Klien, Anton Kolig, Herbert Boeckl, My Ullmann, Rudolf Wacker, Werner Berg oder Sergius Pauser illustrieren eindrucksvoll die vielfältigen Befindlichkeiten des Menschen in den politisch ebenso wie wirtschaftlich krisenreichen zwei Jahrzehnten von 1918 bis 1938. Die präsentierten Werke zeigen den Menschen im Spannungsfeld zwischen politischen Wirren, materieller Not, Existenz- und Zukunftsangst, Sehnsucht nach Idylle, Sinnlichkeit und fröhlicher Aufbruchsstimmung in die «modern times».

Den Ausgangspunkt der Schau bilden die eindringlichen Kriegs- und Nachkriegsbilder von Albin Egger-Lienz, der den Ersten Weltkrieg direkt an der Front als Kriegsmaler miterlebte und seine Eindrücke zu Gemälden verarbeitete, die noch heute – zeit- und ortsunabhängig – als Mahnbilder gegen die Unmenschlichkeit gelten.


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Bedrohung und Idylle
Das Menschenbild in Österreich 1918–1938
16. Mai bis 26. Oktober 2009

Schloss Bruck
A-9900 Lienz / Osttirol
T 0043 (0)4852 62580 83

Öffnungszeiten:
16.05. bis 31.08. täglich 10 - 18 Uhr
01.09. bis 26.10. Di - So 10 - 16 Uhr

http://www.museum-schlossbruck.at