<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<?xml-stylesheet title="XSL_formatting" type="text/xsl" href="/?q=feed.xsl&feedpath=taxonomy%2Fterm%2F6%2F0%2Ffeed"?><rss version="2.0" xml:base="http://kultur-online.net" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
 <title>kultur-online - Ausstellungen</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6/0</link>
 <description></description>
 <language>en</language>
<item>
 <title>René Burri – Doppelleben</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24129</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4132.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;René Burri; Burri René; Burri, René; Burri; Rene Burri; Burri Rene; Burri, Rene&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Der Schweizer Magnum-Fotograf René Burri hat die Geschichte der Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts massgebend mitgeprägt. Viele seiner Bilder in Schwarz-Weiss wie der Zigarre rauchende Che Guevara oder die Arbeiten zu Le Corbusier sind weltbekannt. Seine Farbfotografie hingegen fand bis anhin weniger Beachtung. Das Museum für Gestaltung Zürich schliesst diese Lücke und gewährt dem Publikum Einblick in die zwei Leben des Fotografen. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung vereint zum ersten Mal die zwei Bereiche – das überwiegend unbekannte Farbwerk mit den Kurzgeschichten hinter den berühmten Schwarz-Weiss-Fotografien. Präsentiert werden 84 Farbbilder, die zwischen 1956 und 2004 entstanden sind, sowie 9 Bildessays in Schwarz-Weiss. Die Farbfotografien hat Burri in den vergangenen Jahren komplett gesichtet und editiert. Aus diesem Fundus wurden die besten Arbeiten ausgewählt und in thematische Gruppen gefasst. Zugleich hat Burri auf Einladung des Museums das visuelle Umfeld einiger seiner Ikonen untersucht. Die meisten dieser insgesamt 80 Bilder in Schwarz-Weiss werden anlässlich der Ausstellung zum ersten Mal überhaupt vergrössert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über Jahrzehnte hatte Burri bei seinen Reisen wenigstens zwei Kleinbildkameras dabei, die eine für Schwarz-Weiss, die andere für Farbe. Burris Weg in die Farbe war einsam und nicht ganz freiwillig, war die Farbfotografie in jenen Tagen besonders in der Agentur Magnum eher verpönt. Dennoch wurden die Zeitschriften dank neuen Druckverfahren immer farbiger, und die Verleger forderten vermehrt Bilder in Farbe. Den zentralen Aspekt der Ausstellung bildet Burris Gabe, sich parallel – handwerklich versiert und künstlerisch interessiert – beider Ausdrucksmittel zu bedienen: in einem Moment eine Welt in Grauwerten, Strukturen, harten Kontrasten zu sehen und wenig später in ihr sinnstiftende Farben zu entdecken. Dabei ging es ihm nie um den blossen Bild-beleg. Stets suchte er darüber hinaus eine formal und ästhetisch anspruchsvolle Lösung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Bildessays in Schwarz-Weiss hat Burri alle als Kontaktkopien akribisch archiviert. Mit diesen lässt sich nachvollziehen, wie sich der Fotograf seinen Themen, Sujets und Porträtierten angenähert hat – die Geschichten hinter den Bildern werden sichtbar: Ikonen der Fotogeschichte wie &amp;laquo;Männer auf dem Dach&amp;raquo; in São Paulo (1960) oder &amp;laquo;Picasso beim Stierkampf&amp;raquo; in Nîmes (1957) gehören ebenso dazu wie weniger bekannte Bilder, beispielsweise die eindrücklichen &amp;laquo;Thunfischer vor Favignana&amp;raquo; (1956).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;René Burri wurde 1933 in Zürich geboren. Nach seinem Studium in der legendären Fotoklasse bei Hans Finsler an der damaligen Kunstgewerbeschule Zürich (heute ZHdK) und ersten Film- und Fotoaufträgen arbeitet Burri ab 1956 als Korresopndent der renommierten Bildagentur Magnum. Es folgen unzählige Reportagen aus aller Welt, u.a. der Tschechoslowakei, Ägypten, dem Irak, Argentinien, Brasilien und Japan. Viele seiner Arbeiten erscheinen in Magazinen wie &amp;laquo;DU&amp;raquo; oder &amp;laquo;Life&amp;raquo;. Ab 1959 ist Burri Vollmitglied von Magnum, im selben Jahr startet auch die systematische Auseinandersetzung mit Le Corbusier. 1963 bereist Burri Kuba und Nordamerika. Er beginnt, seine Arbeitszeit zwischen Fotografie und Film aufzuteilen. Ab 1980 wird sein Werk weltweit in zahlreichen Ausstellungen bedeutender Museen gezeigt. René Burri lebt in Ivry sur Seine bei Paris und in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Publikation: &amp;laquo;Impossible Reminiscences.&amp;raquo; Hans-Michael Koetzle (Hg.), Phaidon, Englisch, CHF 135.-. Bestellbar unter &lt;a href=&#039;http://www.museum-gestaltung.ch/e-shop&#039; target=&#039;blank&#039;&gt; &lt;b&gt;www.museum-gestaltung.ch/e-shop&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; Verleihung des Leica Hall of Fame Award an René Burri für sein Lebenswerk: Mittwoch, 26. Juni 2013, Türöffnung 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;René Burri – Doppelleben&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
5. Juni bis 13. Oktober 2013&lt;br /&gt;
Vernissage: Di 4. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2771.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;San Cristobál, Mexiko, 1976; © René Burri / Magnum Photos. Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2747.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Suezkanal, Ägypten, 1956; © René Burri / Magnum Photos. Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2637.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Bahia, Brasilien, 1977; © René Burri / Magnum Photos. Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung&quot; width=&quot;889&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2151.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Chicago, Illinois/USA, 1971; © René Burri / Magnum Photos. Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;598&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/10_49.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;René Burri, Havanna, Kuba, 1987; © René Burri / Magnum Photos .Museum für Gestaltung Zürich, Grafiksammlung&quot; width=&quot;555&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-05 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-13 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/764&quot;&gt;Museum für Gestaltung Zürich&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/13970&quot;&gt;René Burri – Fotografien&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/12904&quot;&gt;René Burri − Vintage Prints – Le Corbusier&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24129#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 04:27:03 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24129 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Think Global, Build Social!</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24128</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3867.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Architektur prägt mit ihren gebauten Ergebnissen die Gesellschaft in der sie entsteht. Gleichwohl hat sich diese Disziplin in den letzten Jahrzehnten nur am Rande mit der Frage nach ihrer sozialen Relevanz befasst: Globale Konflikte, politisch und ökologisch bedingte Migrationen, Überbevölkerung und explosive Slumbildung hatten bis vor kurzem weder in Architekturschulen noch in Architekturbüros einen zentralen Stellenwert bei der Recherche, Planung und Ausbildung. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Doch eine kleine Zahl von Architekten engagiert sich gegenwärtig aus eigener Initiative mit der Konzeption und Umsetzung von Projekten, die den Gesellschaftsschichten unmittelbar zugutekommen, die üblicherweise keinen Zugriff auf qualifizierte Entwerfer haben. Sie verleihen damit der schon in der modernen Architektur erhobenen Forderung nach einer Verbindung von Ethik und Ästhetik eine neue Bedeutung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Ausstellung &amp;laquo;Think Global, Build Social! - Bauen für eine bessere Welt&amp;raquo; präsentiert das Deutsche Architekturmuseum 22 innovative Positionen, die ein neues Verständnis von der gesellschaftlichen Rolle von Architektur vermitteln. Die präsentierten Architekten sind dabei planende und gestaltende Aktivisten, die sich und ihre Kenntnisse in den Dienst der Gesellschaft stellen. Die von ihnen realisierten Bauten sind ökologisch und sozial zugleich und zeigen dauerhaft positive Wirkungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die von Andres Lepik kuratierte Ausstellung lässt den Besucher anhand von großformatigen Fotografien und Plänen sowie Modellen, Videos und originalen Materialproben die ausgewählten Beispiele sozial engagierter Architektur erleben. Anlässlich der Ausstellung erscheint eine umfangreiche Themenausgabe von ARCH+ mit Beiträgen von Andres Lepik, Frei Otto, Elke Krasny, Aram Ziai, Peter Cachola Schmal und Dietmar Steiner in Deutsch und Englisch sowie zahlreichen Fotos und Plänen. Eine Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Think Global, Build Social!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bauen für eine bessere Welt&lt;br /&gt;
8. Juni bis 1. September 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Fr 7. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2770.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Emilio Caravatti, Matteo Caravatti, Sarah Trianni: Schule Djinindjebougou, Djinindjebougou, Mali, 2006–2007; © Emilio Caravatti&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2572.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Diébédo Francis Kéré: Weiterführende Schule Gando, Gando, Burkina Faso, seit 2010; © Francis Kéré&quot; width=&quot;531&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2475.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Architects Rudanko + Kankkunen: Sra Pou Berufsschule, Sra Pou, Kambodscha, 2010–2012; © Anssi Kankkunen&quot; width=&quot;531&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2150.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;TYIN tegnestue Architects: Safe Haven Library, Ban Tha Song Yang, Thailand, 2009; © Pasi Aalto \ pasiaalto.com&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;509&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-01 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/244&quot;&gt;Deutsches Architekturmuseum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24128#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 04:11:04 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24128 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Ein Museum im Glück</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23909</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4081.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Ein Museum im Glück&amp;raquo; zeigt Highlights aus 65 Jahren mäzenatischen Sammelns und bietet erstmals einen repräsentativen Einblick in die hochkarätige Sammlung der Overstolzengesellschaft – Förderer des Museums für Angewandte Kunst, gegr. 1888 e.V. Die Zusammenstellung von rund 125 herausragenden Kunstwerken reicht von eindrucksvollen Unikaten bis zu Designklassikern. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Vertreten sind bedeutende Kunsthandwerker, Künstler und Entwerfer wie Johann Joachim Kaendler, David Röntgen, Louis Comfort Tiffany, Henry van der Velde, Peter Behrens, Nicolaij Suetin, Gerhard Marcks und Elisabeth Treskow. Die Auswahl verdeutlicht die internationale, epochenübergreifende Ausrichtung der Ankäufe durch den Fördererkreis. Sie spiegelt zudem mit Mode und Schmuck, Glas und Porzellan bis zu mobilen Einrichtungsgegenständen die verschiedenen Bereiche der Angewandten Kunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2013 stehen im MAKK gleich mehrere Jubiläen an. Das Museum begeht sein 125jähriges Jubiläum. Gleichzeitig feiert die Overstolzengesellschaft – in der Nachfolge des ebenfalls 1888 gegründeten Kölnischen Kunstgewerbe-Vereins – ihren 50. Geburtstag. Und auch der ehrenamtlich tätige Arbeitskreis des Museums kann auf sein 25jähriges Bestehen zurückblicken. Nur wenige Museen in Deutschland können sich einer vergleichbar langen, kontinuierlichen, engagierten und effizienten Unterstützung erfreuen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Besonderheit der Ausstellung liegt in der engen Zusammenarbeit des Museums mit dem Arbeitskreis. Seine Mitglieder waren maßgeblich an der Objektauswahl beteiligt und lassen ihre ganz persönlichen Lieblingsstücke in besonderem Glanz erstrahlen. So wird in der Ausstellung neben den Hauptwerken eine ausgefallene und faszinierende Exponatauswahl präsentiert, die zugleich Ausdruck des Feinsinns und des professionellen Handelns der Förderer des MAKK ist.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Zur Ausstellung erscheint ein repräsentativer Katalog, der erstmals den Bestand der Sammlung der Overstolzengesellschaft dokumentiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ein Museum im Glück&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Meisterwerke aus der Sammlung der Overstolzengesellschaft&lt;br /&gt;
18. Mai bis 29. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2712.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lavabo-Garnitur; Augsburg, Johann Martin I. Satzger, 1753-55. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken, Leon Sinowenka&quot; width=&quot;798&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/12_33.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Harlekin und Columbine; Paul Scheurich, Meissen, 1913. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken, Leon Sinowenka&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/13_30.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Schreibzeug des russischen Suprematismus; Nicolaij Michailowitsch Suetin, Petrograd, um 1922-23. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken, Leon Sinowenka&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;691&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/14_22.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Bauhausschachspiel; Josef Hartwig, Weimar, 1923-24. © Foto: RBA Köln, Marion Mennicken, Leon Sinowenka&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;518&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-29 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/5965&quot;&gt;MAKK - Museum für Angewandte Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23909#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/12">Museum</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 03:55:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23909 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Matthew Day Jackson. Total Accomplishment</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23858</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4069.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Matthew Day Jackson; Jackson Matthew Day; Jackson, Matthew Day; Jackson&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit &amp;laquo;Matthew Day Jackson. Total Accomplishment&amp;raquo; wird einer der erfindungsreichsten Künstler der jüngeren Generation erstmalig mit einer Einzelausstellung in Deutschland präsentiert. Die Ausstellung ist eine umfangreiche Themenschau, in der sich Jackson, ausgehend von der amerikanischen Kulturgeschichte, auf vielfältige Weise mit der technologischen Okkupation unserer Welt auseinandersetzt. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;In seinen Werken hinterfragt er ihren Einfluss auf Individuen und Kollektive in verschiedenen Medien. Er thematisiert die Komplexität der westlichen Welt, indem er ihre Mythen in neue Rätsel auflöst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das überwiegend skulpturale Werk des in New York tätigen Künstlers Matthew Day Jackson (geb. 1974 in Panorama City, Kalifornien, USA) ist durch eine interdisziplinäre Themenwahl gekennzeichnet. Technologie und Popkultur, aber auch Kunstwissenschaft, Philosophie und Sport bilden hierbei einen Fundus, aus dem Werke hervorgehen, die ein lineares Geschichtsmodell negieren. Die Fragestellung des Künstlers kreist um die Dekonstruktion von Geschichte. In seiner Arbeitsweise – mittels Bricolage-Verfahren die Überreste von Artefakten mit High-Tech- Materialien zu verbinden – entstehen Objekte, die utopische wie dystopische Elemente einer technologisierten Welt vereinen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jacksons Praxis des Enthüllens von Vergangenheit lässt ihn als einen Künstler-Archäologen auftreten, der in seinem vielseitigen Schaffen historische Realien mit einer fiktionalen Spurensuche verbindet, wodurch seinen Arbeiten nicht zuletzt auch eine medienkritische Reflexion inhärent ist. Dabei steht immer die Mythologisierung des eigenen Künstler-Selbst im Zentrum des Schaffens, das Körperlichkeit und destruktive Resultate menschlicher Erfindungskraft in Relation setzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;laquo;Matthew Day Jackson. Total Accomplishment&amp;raquo; ist die erste deutsche Einzelausstellung des Künstlers. Sie gibt einen Überblick über das zwar noch junge aber erstaunlich umfangreiche Werk Jacksons, das im Wesentlichen durch ein &amp;laquo;Abarbeiten&amp;raquo; an der Kunst- und Kulturgeschichte der westlichen Welt gekennzeichnet ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zur Ausstellung erscheint als Mid-Career Oeuvre-Verzeichnis eine umfangreiche ZKM-Publikation, herausgegeben von Andreas Beitin und Martin Hartung, mit Texten von Andreas Beitin, Michael Broderick, Graham Burnett, Knut Ebeling, Anne Ellegood, Jerome Friedman, Donatien Grau, Martin Hartung, Caroline A. Jones, Thomas Macho, Jen Mergel, Sally O’Reilly und Paul Virilio.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Matthew Day Jackson. Total Accomplishment&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
18. Mai bis 10. November 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: Fr 17. Mai 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2727.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&amp;#039;Everything Leads to Another&amp;#039;, 2010. Blu-ray Musikvideo still Dauer: 3&amp;#039; 22&amp;quot; min; Courtesy Matthew Day Jackson und Hauser &amp;amp; Wirth. © Matthew Day Jackson&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2704.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&amp;#039;In Search of...Ghosts&amp;#039;, 2011. Blu-ray Video still Dauer: 31&amp;#039; 10&amp;quot; min; Courtesy Matthew Day Jackson und Hauser &amp;amp; Wirth. © Matthew Day Jackson&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2595.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&amp;#039;In Search of...Ghosts&amp;#039;, 2011. Blu-ray Video still Dauer: 31&amp;#039; 10&amp;quot; min; Courtesy Matthew Day Jackson und Hauser &amp;amp; Wirth. © Matthew Day Jackson&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2121.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&amp;#039;In Search of...Ghosts&amp;#039;, 2011. Blu-ray Video still Dauer: 31&amp;#039; 10&amp;quot; min; Courtesy Matthew Day Jackson und Hauser &amp;amp; Wirth. © Matthew Day Jackson&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1182.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&amp;#039;Axis Mundi&amp;#039;, 201. Diverse Materialien (umfunktioniertes Cockpit eines B-29 Bombers); Privatsammlung Courtesy Matthew Day Jackson und Hauser &amp;amp; Wirth. © Foto: Peter Mallet&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;775&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-11-10 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/353&quot;&gt;ZKM&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23858#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/41">Sonstige</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 03:43:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23858 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Weltkarten der Kunst nach &#039;89</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/22869</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3824.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Das dokumentarisch angelegte Ausstellungsprojekt &amp;laquo;Nothing to declare? Weltkarten der Kunst nach &#039;89&amp;raquo; widmet sich den globalen Veränderungsprozessen in der Kunstwelt seit 1989. Mit diesem Thema stellt sich Berlin als Kunstmetropole in den Kontext einer Neuordnung der Kunstszenen weltweit. Der universale Geltungsanspruch der westlichen Moderne lässt sich mit dem Ende von Kolonialismus und Imperialismus nicht mehr aufrecht erhalten. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die politischen Befreiungsbewegungen sowie die kulturtheoretische Emanzipation aus der Deutungshoheit des Westens haben zu einer international vernetzten Kunstszene, aber auch zu einer Neubestimmung künstlerischer Praxis und ästhetischer Positionen geführt. Diesen Entwicklungen hat sich das Forschungsprojekt Global Art and the Museum (GAM) am ZKM gewidmet und mit der Ausstellung &amp;laquo;The Global Contemporary&amp;raquo; in Karlsruhe Zwischenbilanz gezogen. In Kooperation mit der Akademie der Künste wird dieses Projekt nun in Berlin weitergeführt mit ausgewählten künstlerischen Arbeiten und Filmen von Halil Altındere, Pieter Hugo, Christian Jankowski, Rasheed Araeen u. a.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nothing to declare?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Weltkarten der Kunst nach &#039;89&lt;br /&gt;
1. Februar bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/adk13_Nothing_Hugo_Nollywood_Nwoye.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Pieter Hugo: Nollywood, Obechukwu Nwoye, Enugu, Nigeria 2008. © Pieter Hugo; Courtesy Stevenson, Kapstadt/ Johannesburg und Yossi Milo, New York&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;650&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/adk13_Nothing_Koko1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Koffi Kôkô; Foto: Arnaldo J. G. Torres &quot; width=&quot;896&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/adk13_Nothing_Ryu.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ho-Yeol Ryu: Flughafen, 2005; © Ho-Yeol Ryu. ZKM | Karlsruhe  &quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-01-31 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/2448&quot;&gt;Akademie der Künste&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/22869#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 02:42:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">22869 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Franz West. Wo ist mein Achter?</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23034</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3863.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Franz West; West Franz; West, Franz; West&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Franz West war einer der bedeutendsten Österreicher im internationalen Kunstgeschehen. Mit seinen Passstücken und Möbeln sowie Skulpturen im Innen- und Außenraum erlangte der im Juli 2012 verstorbene Künstler Weltruhm. Bereits vor 16 Jahren hat das Wiener Mumok Franz West seine erste umfassende Retrospektive ausgerichtet. Nun widmet es ihm erneut eine große Ausstellung, die er noch selbst initiiert und mit viel Enthusiasmus mitentwickelt hat. &amp;laquo;Wo ist mein Achter?&amp;raquo; gibt mit rund 30 mehrteiligen Werken einen Einblick in die komplexe und vielschichtige Kunstpraxis von West.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Im Fokus der thematisch angelegten Präsentation stehen die &amp;laquo;Kombi-Werke&amp;raquo;, überwiegend installative Arbeiten, in denen West verschiedene Einzelstücke vereint und auch immer wieder anders zusammengestellt hat. Durch die Kombination und Rekombination unterschiedlicher Werktypen wie den Passstücken, Möbeln, Skulpturen, Videos oder Arbeiten auf Papier aus allen Schaffensperioden gibt die Ausstellung gleichzeitig einen Überblick über die Bandbreite seines OEuvres. Ebenfalls in diesen Werken enthalten sind Arbeiten befreundeter Künstlerkollegen, darunter Martin Kippenberger, Rudolf Polanszky, Jason Rhoades oder Heimo Zobernig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;laquo;Alles, was wir sehen, könnte auch anders sein&amp;raquo;, zitierte Franz West 1988 den von ihm hochgeschätzten Philosophen Ludwig Wittgenstein und sprach damit einen essenziellen Aspekt seiner eigenen künstlerischen Herangehensweise an. Auch das Prinzip der Kombination und Rekombination korrespondiert mit seiner Überzeugung, dass die Bedeutung einer Äußerung – beziehungsweise eines bildsprachlichen Elements – nie eine fixe, klar definierte sein kann. Sie ändert sich vielmehr je nach Kontext und Reaktion der RezipientInnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor dem Museumseingang werden die BesucherInnen von zwei Lemuren empfangen: großformatigen kopfähnlichen Gebilden mit überdimensionalen Öffnungen für Mund und Nase, die West in seinen Texten unter anderem mit Heraklits berühmtem Diktum zum permanenten Wandel der Dinge in Verbindung brachte: &amp;laquo;Denen, die in dieselben Flüsse steigen, fließen immer neue Wasser zu, und (immer neue) Seelen entsteigen dem Nass&amp;raquo; (Heraklit, Fragment 12). Damit leiten diese Werke in das Thema der Ausstellung ein. Mit der &amp;laquo;Genealogie des Ungreifbaren&amp;raquo; (1997) steht gleich am Beginn eine Arbeit, die belegt, dass der Künstler auch seinen eigenen Konzepten nie dogmatisch verhaftet blieb. In einer großen vitrinenartigen Box kombiniert er drei frühe Passstücke mit einem seiner ersten Sessel. Werke, die eigentlich zum Gebrauch gedacht waren, wurden so zu &amp;laquo;ungreifbaren&amp;raquo; Beispielen seiner frühen Werkentwicklung gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Passstücke sind auch Teil einer &amp;laquo;Kombi-Wand&amp;raquo;, die neben verschiedenen Arbeiten auf Papier Fotos von Personen zeigt, die mit Passstücken agieren. Erweitert um Möbel, werden solche Wände zu raumgreifenden Werken, wie beispielsweise bei &amp;laquo;Kasseler Rippchen&amp;raquo; (1996) oder &amp;laquo;Träumerei – Dreamy&amp;raquo; (1997). Ein zentrales Exponat ist die aus drei Teilen bestehende Papiermaché-Skulptur Redundanz, ein prägnantes Beispiel für Wests Praxis der Kombination und Rekombination. 1986 erstmals in Wien gezeigt, sah sich der Künstler nach dem gegen seinen Willen erfolgten Verkauf eines Teils dieser Arbeit zu ihrer Ergänzung mit einer anderen Skulptur veranlasst und betitelte die neue Fassung Reduktion. Das Mumok besitzt seit 2011 beide Versionen des Werks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Schaffen von Franz West ist grundsätzlich partizipativ angelegt, es sucht den Dialog mit den RezipientInnen. Sämtliche seiner künstlerischen Produkte sind Angebote zur Interaktion. Diese kann auf der physischen Ebene stattfinden – wie im Fall der dem Körper &amp;laquo;anzupassenden&amp;raquo; Passstücke und Möbel –, aber auch auf der mentalen und intellektuellen, wie bei seinen Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Letztere sind meist von &amp;laquo;Beitexten&amp;raquo; begleitet, die weitere Reaktionen stimulieren können. Als Ansatzpunkte für Erfahrungen, Erwägungen, Assoziationen und Überlegungen sind Wests Schöpfungen Auslöser eines Spiels mit verschiedenen Möglichkeiten der Welterfahrung und Weltsicht, die eben je nach RezipientIn, Kontext und Ambiente immer wieder anders sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In unpathetischer, fast leichtfüßiger und humorvoller Weise zeigt die Kunst von Franz West Ungewissheiten auf. Sie basiert dabei auf einer intensiven kritischen Auseinandersetzung mit philosophischen Texten, welche der Künstler früh begonnen und im Lauf seines Lebens zunehmend intensiviert hat. Der von West gewählte Titel der Ausstellung ist ein weiteres Beispiel seiner Praxis der Kombination und Rekombination: Ausgangspunkt ist die Gouache &amp;laquo;Lost Weight&amp;raquo; (1994) mit dem Motiv einer Frau, die nach einer Abmagerungskur ihre viel zu große Hose zeigt. Durch Auslassung des &amp;laquo;W&amp;raquo; transformierte der Künstler &amp;laquo;Lost Weight&amp;raquo; zu &amp;laquo;Lost Eight&amp;raquo;, um daraus die titelgebende Frage abzuleiten: Wo ist mein Achter?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Franz West wurde 1947 in Wien geboren, wo er 2012 auch verstarb. Mit 23 Jahren begann er autodidaktisch künstlerisch zu arbeiten. Zwischen 1977 und 1982 war West Student von Bruno Gironcoli an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Wurde sein Schaffen in den ersten zehn Jahren nur im Freundeskreis wahrgenommen, startete in den 1980er-Jahren seine internationale Karriere. Er war mit seinen Arbeiten zwei Mal auf der documenta (1992 und 1997) vertreten und gestaltete 1990 den österreichischen Beitrag für die Biennale in Venedig. 2011 wurde er dort für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen, der höchsten Auszeichnung für einen lebenden Künstler, geehrt. Trotz seiner Weltkarriere blieb Wien nicht nur stets sein Lebensmittelpunkt, sondern er fühlte sich dieser Stadt und ihrer Kultur zeitlebens in besonderer Weise verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: &amp;laquo;Franz West. Wo ist mein Achter?&amp;raquo; Mit Texten von Karola Kraus (Vorwort), Eva Badura-Triska (mumok), Klaus Görner (MMK Frankfurt am Main), Georg Gröller, Peter Keicher, Andreas Reiter Raabe. Deutsch / englisch, ca. 160 Seiten mit 120 Abbildungen, 30 x 23 cm, Hardcover, Buchhandelsausgabe erscheint im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln. ISBN 978-3-902490-96-4 (mumok), ISBN 978-3-86335-280-6 (Walther König, Köln) EUR 29,90.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wo ist mein Achter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
23. Februar bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2567.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ion, 2010. Epoxydharz; Screen: Holz, Stahl, Latexfarbe; Installationsansicht Gagosian Gallery, Rom. Photo: Archiv Franz West; © Franz West&quot; width=&quot;802&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2471.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Redundanz, 1986–1988. Installationsansicht mumok (Ausstellung Museum der Wünsche, 10.9.2011–8.1.2012). Photo: mumok; © Franz West&quot; width=&quot;638&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2023.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Canale Grande, 2010. Wandbespannung: Tamuna Sirbiladze. Molino bemalt, Stahl, Plastik. Photo: Isabelle Arthuis, Almine Rech Gallery; © Franz West&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;578&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/10_45.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Parrhesia, 2012. Papiermaché, Styropor, Karton, Acryllack, Acrylfarbe, Stahl, Holz (Sockel); 7 Teile. Photo: Atelier Franz West; © Franz West&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/13_28.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Kasseler Rippchen, 1996. Installation: Metall, Holz, Leinwand, Gips, Plastik, Farbe, Bierflaschen (Rolling Rock); Photo: Stefan Altenburger Photography, Zürich. © Franz West, Courtesy Ursula Hauser Collection, Switzerland&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/08_76.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Porträt Franz West. Photo: Markus Rössle, 2009; © Franz West&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;598&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/154&quot;&gt;MUMOK&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/10419&quot;&gt;Franz West : Autotheater&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/4096&quot;&gt;Sit on my chair, lay on my bed&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/8900&quot;&gt;&amp;quot;Sinn-Volles&amp;quot; Mobiliar&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23034#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 02:39:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23034 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>City of broken furniture</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23328</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3940.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Kerstin von Gabain; von Gabain Kerstin; von Gabain, Kerstin; von Gabain&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Ungewöhnliche skulpturale Eingriffe an Möbeln aus ihrem Besitz zeigt Kerstin von Gabain ab 20. März 2013 in der Einzelausstellung Sichtwechsel #3: &amp;laquo;Kerstin von Gabain - City of broken furniture&amp;raquo; im MAK. Die Künstlerin (* 1979 Palo Alto, Kalifornien, lebt und arbeitet in Wien) kehrt die vermeintlichen Verletzungen und Abnormitäten ihrer Objekte nach außen. In spielerisch medizinischer Manier bandagiert sie Lehnen, verbindet Stuhlbeine und erinnert mit ihrer Intervention in der MAK-Galerie ganz bewusst an die Ästhetik eines klinischen Sanatoriums. Ergänzend thematisiert Gabain in einer Serie von Fotografien Klassifizierungs-, Archivierungs- und Dokumentationsverfahren.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Aspekte der Normabweichung interessierten die Künstlerin auch bei der Auswahl der Sitzmöbel aus der MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten, die sie für &amp;laquo;City of broken furniture&amp;raquo; fotografierte. Das Medium Fotografie, das sich beispielsweise zur Klassifizierung phänomenologischer Studien instrumentalisieren lässt, ist für Gabain speziell im Kontext der Auseinandersetzung mit der archivarischen Praxis von besonderem Interesse. Im Zuge der Arbeit an dieser Werkserie wendete die Künstlerin klassische Bildkompositionstechniken aus der Studio- und Porträtfotografie des 19. Jahrhunderts an. Auch in der Wahl humoristischer Objekttitel wie &amp;laquo;Midget/Giant&amp;raquo;, &amp;laquo;6 Verbrecher&amp;raquo;, &amp;laquo;Syphilis&amp;raquo; oder &amp;laquo;Die Hysterikerin&amp;raquo; spielt sie mit dem Gedanken der pathologischen Systematisierung des 19. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eigens für die Ausstellung hat die Künstlerin unheimliche Übergangsobjekte – surreale, zwischen Dinglichem und Lebendigem changierende Zwitterwesen – geschaffen, deren vermeintliche Vermenschlichung durch medizinisch anmutende Eingriffe, symptomspezifische Titel sowie streng stilisierte Aufnahmen stattfindet. Die Menschlichkeit, Lebendigkeit sowie Domestizierung von kulturellem Geschehen im instituti-onellen Kontext beschäftigen Gabain in ihrer künstlerischen Arbeit und fotografi-schen Praxis konsequent.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kerstin von Gabain - City of broken furniture&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
20. März bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2633.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ohne Titel, 2012; © Kerstin von Gabain&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;596&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2614.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ohne Titel, 2012; © Kerstin von Gabain&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;596&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2513.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ohne Titel, 2012; © Kerstin von Gabain&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;596&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2059.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ohne Titel, 2012; © Kerstin von Gabain&quot; width=&quot;530&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-20 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/558&quot;&gt;MAK&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23328#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 01:43:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23328 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Zukunftsvisionen im japanischen Animationsfilm</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24119</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4130.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Anime, japanische Trickfilme, sind seit einigen Jahren nicht mehr nur bei Fans beliebt, sondern gewinnen mit ihren Inhalten und ihrer Ästhetik zunehmend Einfluss auf den Mainstream der globalen Popkultur. Mit &amp;laquo;Proto Anime Cut. Zukunftsvisionen im japanischen Animationsfilm&amp;raquo; zeigt das Cartoonmuseum Basel zum ersten Mal in der Schweiz die wichtigsten Künstler und prägenden Themen des Genres und bietet Einblicke in den aufwendigen Entstehungsprozess der Filme.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Anime sind japanische Animationsfilme (gezeichnete Trickfilme), die auf der Ästhetik und den Themen der hierzulande noch bekannteren Manga (japanische Comics) aufbauen. Anspruchsvolle Anime sind künstlerisch hochstehend, sie spielen oft in einem Science-Fiction- Rahmen und befassen sich mit gesellschaftlichen Fragen, Zukunftsahnungen und Mensch-Technik-Interaktionen. Im Westen bekannt sind die erfolgreichen Anime &amp;laquo;Akira&amp;raquo; (1988), &amp;laquo;Ghost in the Shell&amp;raquo; (1995) und &amp;laquo;Neon Genesis Evangelion&amp;raquo; (1995), die sich mit Gesellschaften der Zukunft befassen und als experimentelle Projektionsfläche für Fantasien und Utopien faszinieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Themen wie der technische Fortschritt, die Urbanisierung und die Folgen des Wirtschaftswachstums in Japan scheinen uminterpretiert in der Zukunft auf und werden so verarbeitet. Diese Filme prägen bis heute die Vorstellungen vom visuellen und narrativen Stil von Anime und bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung. Die handelnden Figuren und äusserst aufwendigen Szenerien werden ebenso thematisiert wie die Inhalte, Mechanismen und Möglichkeiten gezeichneter japanischer Science-Fiction.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trickfilme entstehen durch Arbeitsteilung, also unter der Beteiligung unterschiedlichster Künstler. Gleichzeitig werden sie von prägenden Personen gestaltet. Die Ausstellung zeigt Künstler aus verschiedenen Disziplinen, die wesentlich dazu beigetragen haben, den typischen Stil von Anime zu etablieren. Die vorgestellten Regisseure und Illustratoren Hideaki Anno (Art Director, &amp;laquo;Neon Genesis Evangelion&amp;raquo;), Haruhiko Higami (Fotograf), Koji Morimoto (Art Director, &amp;laquo;Dimension Bomb&amp;raquo;), Hiromasa Ogura (Art Director), Mamoru Oshii (Art Director, &amp;laquo;Patlabor&amp;raquo;, &amp;laquo;Ghost in the Shell&amp;raquo;) und Takashi Watabe (Layout) eint ihr Interesse an realistischer Konstruktion möglicher Weltbilder und wirklichkeitsnahen Visionen zukünftiger Städte und Landschaften. Diese Künstler gehören zu einer Generation von Illustratoren, die noch fast ausschliesslich von Hand zeichnete und den typischen Animestil massgeblich geprägt hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung zeigt zahlreiche, der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugängliche Originalzeichnungen und -skizzen, Studienmaterial, Inspirationsquellen und eine Reihe weiterer Originalobjekte aus dem Herstellungsprozess der Filme und präsentiert die entsprechenden Filmausschnitte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz am Anfang durchläuft eine Anime-Produktion Prozesse kreativer Erfindung, lässt neue Welten entstehen und wird durch künstlerische Entscheidungen geformt. In diesen subjektiven Momenten eines ansonsten formalisierten und industrialisierten Prozesses wird der narrative Stoff gewoben, aus dem schliesslich die kleinen und grossen Geschichten der filmischen Vision entwickelt werden. Die ausgestellten Arbeiten sind vor allem Zeugnisse dieser kritischen und erfindungsreichen Phase der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ästhetischen Themen und sind für ein breites Publikum genauso faszinierend wie für eingeschworene Fans. &amp;laquo;Proto Anime Cut&amp;raquo; präsentiert diese Arbeiten als das, was sie sind: Zeugnisse eines individuellen und äusserst inspirierenden künstlerischen Schaffens an der Grenze von Film, bildender Kunst und Popkultur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Höhepunkt der japanischen Trickfilmkunst ist sicherlich Katsuhiro Otomos Film &amp;laquo;Akira&amp;raquo;, der 1988 dem japanischen Anime zu internationaler Anerkennung verhalf. Er basiert auf Otomos gleichnamigem, insgesamt 2000 Seiten umfassenden Manga-Epos, das die Sehgewohnheiten und Vorbehalte gegenüber den künstlerischen Möglichkeiten von Zeichentrickfilmen einer ganzen Generation von Kinobesuchern grundlegend veränderte. Als &amp;laquo;Akira&amp;raquo; 1988 veröffentlicht wurde, befand sich die japanische Wirtschaftsblase auf dem Höhepunkt. Der Film reflektiert die grundsätzliche Befürchtung, dass die kapitalistischen Fundamente, auf denen Japan nach dem Zweiten Weltkrieg neu errichtet wurde, am Ende doch nicht so stabil sein könnten wie angenommen. Sowohl der grosse Erfolg von &amp;laquo;Akira&amp;raquo; als auch der Realismus von &amp;laquo;Patlabor&amp;raquo; und &amp;laquo;Ghost in the Shell&amp;raquo; sowie die Glaubwürdigkeit von &amp;laquo;Neon Genesis Evangelion&amp;raquo; hängen vor allem mit der erstklassigen und detaillierten Darstellung Tokios als Bühne der Geschichten zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Proto Anime Cut&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zukunftsvisionen im japanischen Animationsfilm&lt;br /&gt;
8. Juni bis 13. Oktober 2013&lt;br /&gt;
Vernissage: Fr 7. Juni 13, 18.30 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2768.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Hideaki Anno, Layout und Regieanweisung für Evangelion: 2.0 You Can (Not); Advance final&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2745.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Takashi Watabe, Layout Evangelion: 2.0 You Can (Not) Advance; Bleistift auf Papier&quot; width=&quot;849&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2635.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Takashi Watabe, Evangelion: 2.0 You Can (Not); Advance final&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2149.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Hirosama Ogura, finaler Hintergrund für Patlabor: The Movie, 1989&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;573&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1200.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Hideaki Anno, Layout-Zeichnung für Evangelion: 2.0: You Can (Not) Advance, Bleistift auf Papier&quot; width=&quot;849&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_366.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Koji Morimoto, Detail Imageboard für EXTRA; Copic Marker auf Papier, 1996&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;673&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/07_141.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;© Koji Morimoto, EXTRA, 1996&quot; width=&quot;660&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-13 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/724&quot;&gt;Cartoon Museum Basel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24119#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 04:18:04 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24119 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Im Fokus!</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24120</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4131.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Seit jeher beginnt Bildfindung und Inszenierung mit der Entscheidung, etwas in den Fokus zu rücken. Das Zoomen und aktive Navigieren um den Fokuspunkt herum entscheidet über Schärfe und Unschärfe unserer Wahrnehmung und diese das Urteil über die Schärfe und Unschärfe von Wahrheit. Das in den Fokus gerückte mediale Bild regiert heute unsere Aufmerksamkeitskultur. Dieses ist zugleich immer wieder Thema kritischer und subversiver Fragestellungen von Künstlern.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung präsentiert erstmals aktuelle Positionen zeitgenössischer Fotografie und Videokunst aus der Sammlung. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Schenkungen und Ankäufe der letzten zehn Jahre.  Zahlreiche Arbeiten werden zum ersten Mal ausgestellt oder können nach langen Jahren endlich wiederentdeckt werden. Dazu gehören Werkserien von Hiroshi Sugimoto, Tom Wood oder Cordula Schmidt ebenso wie Neuzugänge von Christian Jankowski, Clemens von Wedemeyer, Wolfgang Tillmans, Sam Taylor-Wood, Heidi Specker, Martin Liebscher, Matthias Hoch, Roman Signer und vielen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Im Fokus!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus der Sammlung&lt;br /&gt;
8. Juni 2013 bis 5. Januar 2014&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2769.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Thomas Ruff: Substrat 18 L, 2003. Fotografie; Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen. © VG-Bild-Kunst, Bonn 2013&quot; width=&quot;552&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2746.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Martin Liebscher: Eldena, 2008. Fotografie; Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen. © VG-Bild-Kunst, Bonn 2013&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;384&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2636.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Boris Becker: Piranha Kokainpaste Kolumbien, 2001. Fotografie, 15 x 25 cm; Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen. © VG-Bild-Kunst, Bonn 2013&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;526&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2014-01-05 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/782&quot;&gt;Kunsthalle Bremen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24120#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 04:14:27 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24120 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Fabulous Muscles</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23995</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4100.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Danh Vo; Vo Danh; Vo, Danh; Vo; Danh Võ; Võ Danh; Võ, Danh; Võ&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Freiheitsstatue, das Wahrzeichen New Yorks und der USA, in Einzelteile zerlegt – das ist kein bilderstürmerischer Gestus, sondern die Beschreibung des künstlerischen Projekts &amp;laquo;We the people&amp;raquo;. Unter diesem Motto aus der Präambel der 1788 in Kraft getretenen US-amerikanischen Verfassung setzt Danh Vo in einem mehrjährigen Prozess die Einzelteile der Freiheitsstatue in ihrer Originalgröße neu zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Danh Vo wurde 1975 in Saigon geboren und wuchs in Kopenhagen auf. Im internationalen Kunstbetrieb reüssierte er in den vergangenen Jahren mit seinen Objekten, Installationen, Fotografien und Arbeiten auf Papier zu den Themen Kolonialismus, Identität und Migration sowie zum Spannungsfeld zwischen Orient und Okzident. Damit verbindet er seine Kunst immer auch mit Kindheitserfahrungen in Vietnam, mit der Geschichte seiner Familie und mit deren Flucht nach Europa. Das Projekt &amp;laquo;We the People&amp;raquo;, in dessen Mittelpunkt die Freiheitsstatue steht, ist jetzt nach Zwischenetappen in bedeutenden internationalen Museen – vom Fridericianum in Kassel bis zum Art Institute in Chicago – auch im Museion in Bozen zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;15 neue Kupferteile bringt der Künstler nach Bozen mit, die im weitläufigen vierten Stock gezeigt werden. Auf den ersten Blick erinnern diese Stücke an antike Statuen oder an die minimal art – nur manchmal erkennt man hier die Umrisse eines Faltenwurfs oder einen Zacken aus der Krone der Freiheitsstatue. Diese Arbeit besteht  – ganz so wie das Original – aus Kupferplatten, die durch Treiben in die gewünschte Form gebracht wurden. Dennoch sind die monumentalen Bauteile keine Imitation, sondern ein künstlerisches Ready-made.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Gewissenhaftigkeit eines Archäologen dekonstruiert, interpretiert und zitiert Danh Vo die Geschichte auf eine ungewohnte Art und Weise. Die einzelnen Teile der von Frédéric Bartholdi entworfenen Statue, an deren Konstruktion auch der Ingenieur Gustave Eiffel beteiligt war, wurden von Europa nach Amerika verschifft und vor Ort zusammengesetzt. Indem er die Skulptur wieder in ihre Einzelteile auflöst geht der Künstler den Entstehungsweg zurück und setzt sich dabei mit Brüchen und Unbeständigkeiten auseinander.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danh Vo zerlegt eine Ikone und lässt dabei die mit diesem nationalen Symbol verknüpften Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit ebenfalls zerfallen. Gleichzeitig steht die zertrümmerte Skulptur für den Wandel in den internationalen Beziehungen und im Welthandel. Wie viele andere westliche Markenprodukte wurden auch die Elemente bei Shanghai gefertigt und in die Vereinigten Staaten &amp;laquo;reimportiert&amp;raquo;. Die dekonstruierte Statue ist also ein Erzeugnis &amp;laquo;Made in China&amp;raquo;, das Teil des interkontinentalen Warenflusses wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu diesem symbolischen &amp;laquo;Schwergewicht&amp;raquo; stehen in der Ausstellung die Leichtigkeit und die Vergänglichkeit zeitgenössischer Ikonen und damit sind hier natürlich Abbilder der Konsumgesellschaft gemeint. Im Museion zeigt Danh Vo dann auch einfache Pappkartons, auf die der Künstler mit Goldfolie die Weltmarken Budweiser (Bier) und Evian (Mineralwasser) gedruckt hat. Obwohl diese Verpackungen durch diese Operation &amp;laquo;wertvoll&amp;raquo; geworden sind, steht deren Zerbrechlichkeit und Kurzlebigkeit in einem starken Kontrast zu den monumentalen Bruchstücken der Freiheitsstatue. Dass sich diese Werkserie auf Robert Rauschenbergs Assemblagen aus Pappe aus den frühen siebziger Jahren bezieht, liegt auf der Hand.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schrift, Sprache und Titelgebung spielen im Werk von Danh Vo eine wichtige Rolle. Immer sind mehrere Interpretationsebenen möglich und das trifft auch auf die Ausstellung im Museion zu, für die der Künstler den Titel &amp;laquo;Fabulous Muscles&amp;raquo; gefunden hat. Diese &amp;laquo;fabelhaften Muskeln&amp;raquo; können sich auf die Körperlichkeit der Freiheitsstatue, ein bekanntes Album der Independent-Rock-Band Xiu Xiu oder – ziemlich respektlos – auf den Slang der Homosexuellen-Szene beziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danh Vo (Bà Ria, Vietnam, 1975) lebt und arbeitet in Berlin und New York. Er studierte an der Royal Academy of Fine Arts in Kopenhagen (1998 – 2002) und an der Städelschule in Frankfurt/Main (2002 – 2005). Zahlreiche Einzelausstellungen, darunter in der Accademia di Francia in Rom (2013), in der Renaissance Society in Chicago (2012), in der National Gallery in Kopenhagen, im Kunsthaus Bregenz (2012), in der Kunsthalle Friedericianum in Kassel (2011), in der Kunsthalle Basel (2009) und im Stedelijk Museum in Amsterdam (2008). Nel 2012 gewann Danh Vo den Hugo Boss Prize und stellte im März 2013 im Guggenheim Museum in New York aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Danh Vo - Fabulous Muscles&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
18. Mai bis 1. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2746.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Danh Vo: &amp;#039;We The People&amp;#039; (detail) 2011-2013, 2012; © Danh Vo&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2723.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Danh Vo: &amp;#039;We The People&amp;#039; (detail) 2011-2013, 2012; © Danh Vo&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2612.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Danh Vo: &amp;#039;We The People&amp;#039; (detail) 2011-2013, 2012; © Danh Vo&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2133.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Danh Vo: &amp;#039;We The People&amp;#039; (detail) 2011-2013, 2012; © Danh Vo&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-01 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/128&quot;&gt;Museion Bozen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/20037&quot;&gt;Danh Võ - Vô Danh&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/17498&quot;&gt;Danh Vo in der Kunsthalle Fridericanum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23995#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/39">Skulptur</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 03:49:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23995 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Anish Kapoor im Martin-Gropius-Bau</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23826</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4061.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Anish Kapoor; Kapoor Anish; Kapoor, Anish; Kapoor&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Anish Kapoor ist einer der weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Künstler. Seit seinen ersten Skulpturen - einfache, auf dem Boden ausgebreitete Formen mit farbigen Pigmenten - hat Kapoor ein facettenreiches Werk aus verschiedenen Materialien wie Stein, Stahl, Glas, Wachs, PVC-Häuten und High-Tech-Material entwickelt. In seinen Objekten, Skulpturen und Installationen verwischen die Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Für seine erste große Ausstellung in Berlin wird er das gesamte Erdgeschoß des Martin-Gropius-Baus bespielen, einschließlich des grandiosen Lichthofs. Etliche Arbeiten entwirft er eigens für das Haus. Die Schau bietet mit etwa 70 Werken auch einen Überblick über das abstrakt-poetische Werk des Turner-Preisträgers von 1982 bis heute.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kapoor, 1954 in Bombay geborenen, zählt zu den prominentesten Vertretern der British Sculpture. 1973 kam er nach London, wo er seither lebt und arbeitet. Kapoor studierte an der Hornsey School of Art Bildhauerei. Hornsey war damals die radikalste unter den Kunsthochschulen Londons – am offensten für Einflüsse der marcuseschen Revolutionen, die zu jener Zeit die Studentenbewegungen erfasst hatten. 1990 vertrat er auf der Biennale von Venedig Großbritannien und erhielt den begehrten Preis &amp;laquo;Premio 2000&amp;raquo; der internationalen Jury. 1991 wurde ihm der renommierte Turner-Preis verliehen. Seit den frühen 1980er-Jahren wird sein vielfach prämiertes Werk weltweit ausgestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Charakteristisch für Kapoors Arbeiten sind seine unbegrenzte Fähigkeit, die künstlerische Sprache sowohl in der monumentalen wie auch in der intimen Dimension immer wieder neu zu erfinden, und die vielen Dualitäten, die in seiner Suche nach den ästhetischen Kräften sowohl in der Perfektion also auch im Chaos zu Tage treten. Seine Arbeiten sind aus natürlichen und künstlichen Materialien geschaffen. Sie dienen Kapoors unendlich einfallsreicher und suggestiv abstrakter Metaphorik. Einige Werke der Ausstellung im Martin-Gropius-Bau seien hier kurz vorgestellt: Arbeiten mit Farbpigmenten stehen bei Kapoor seit den 1970er-Jahren immer wieder im Fokus. In &amp;laquo;White Sand, Red Millet, Many Flowers&amp;raquo; von 1982 etwa, stellt Kapoor Bezüge zu seinem Geburtsland Indien her: Objekte, die an Schmuckelemente indischer Tempel oder buddhistischer Stupas erinnern, überzog er mit stark deckendem, leuchtendem Pigmentpulver in rot, gelb und schwarz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ende der 1980er-Jahre bearbeitet Kapoor Stein. &amp;laquo;Wound&amp;raquo; ist eine solche Arbeit: Kapoor schlägt eine Schneise in die Innenseiten zweier Steine und füllt sie mit tiefrotem Pigment. Die Schneise setzt sich an der Stirnseite der Wand fort, dort laufen die Steine V-förmig zusammen. Die tiefrote Färbung betont das Organische. Sein Werktitel ruft vor dem inneren Auge vielfältige Bilder wach und lenken die Lesart. Im Universum des Anish Kapoor gibt es viele schwarze Löcher. Einer der Höhepunkte der documenta IX war Kapoors Raum &amp;laquo;Descent into Limbo&amp;raquo; (1992): In der Mitte eines begehbaren Kubus’ öffnete sich ein schwarzes Loch von scheinbar unendlicher Tiefe in den Erdboden und zog den Betrachter förmlich in sich hinein. Eine Neukonzeption dieser Arbeit findet sich im Martin-Gropius-Bau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kapoors konkave oder konvexe Spiegelgebilde stellen die Welt auf den Kopf. Im Widerschein der blankpolierten Oberflächen erkennt der Betrachter sich und den Raum verzerrt wieder. Die schimmernden Edelstahl-Spiegel lassen die Ordnung von Zeit und Raum aus den Fugen geraten. Der Betrachter wird auf sich selbst zurückgeworfen. In &amp;laquo;Vertigo&amp;raquo;, entstanden 2008, erscheinen mehrere Perspektiven simultan in einer Spiegelung. Der Besucher sieht sich wie durch ein Brillenglas nah und zugleich in weiter Ferne. Gemeinsam ist all seinen Spiegelobjekten das Spiel mit der Wahrnehmung. Trotz ihres Minimalismus’ wirken sie niemals hermetisch verschlossen, sondern offen und zugänglich. Sie laden den Betrachter ein, ein modernes Wunderland zu betreten und damit zum Akteur zu werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei Kapoors Wachsarbeiten wird der ausharrende Zuschauer zum Beobachter eines sich stetig verwandelnden Objekts. Wachs ist dank seiner Formbarkeit für Entwürfe spontaner Bildhauerideen geeignet und wurde in der Skulptur seit jeher für das Modellieren von Entwürfen, für Abdrucke und Gussverfahren verwendet. Kapoor nimmt dem Material seine Blässe und stellt es ins Zentrum seiner bildhauerischen Idee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kapoor lässt sich in kein Schema pressen. Typisch für ihn ist auch, dass jedes von ihm neu geschaffene Werk das Verhältnis zwischen Malerei und Bildhauerei zur Architektur neu definiert. Für den Lichthof des im Stil der Neorenaissance erbauten Ausstellungshauses gestaltet Kapoor eine neue Skulptur. Ihre Form und Materialität soll bis zur Eröffnung unbekannt bleiben. Sie wird in der Tradition von El Lissitzky, dem großen russischen Konstruktivisten, stehen, der gemeinsam mit Malewitsch unter anderem an der berühmten Aufführung der Oper &amp;laquo;Der Sieg über die Sonne&amp;raquo; arbeitete. El Lissitzky erfand mit &amp;laquo;Proun&amp;raquo; eine neue Welt, die er selbst als &amp;laquo;Umsteigestation von Malerei zu Architektur&amp;raquo; bezeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anish Kapoor&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
18. Mai bis 24. November 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2720.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Untitled, 2010. Wax, oil based paint and steel, 135.5 x 135.5 x 222.5. Installation view: Pinchuk Art Centre, Kiev, 2010; Photo: Markus Tretter. © Anish Kapoor / VG Bildkunst, Bonn, 2013 &quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;743&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2697.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Stack, 2007. Forklift truck, wax and oil-based paint, 510 x 105 x 225 cm; Photo: Dave Morgan. © Anish Kapoor / VG Bildkunst, Bonn, 2013 &quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;766&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2590.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Untitled, 1990. Fibreglass and pigment, Dimensions variable; Photo: J Fernandes and S Drake. © Anish Kapoor / VG Bildkunst, Bonn, 2013&quot; width=&quot;766&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2116.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Wound, 1988. Stone and pigment, 310 x 475 x 394 cm; © Anish Kapoor / VG Bildkunst, Bonn, 2013 &quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;594&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1180.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Up Down Shadow, 2005. Wood, wax and oil based paint, 172 x 172 x 101.5 cm; Photo: Dave Morgan, Courtesy the artist. © Anish Kapoor / VG Bildkunst, Bonn, 2013&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;732&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-11-24 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/82&quot;&gt;Martin-Gropius-Bau&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/6412&quot;&gt;Shooting into the Corner&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/1510&quot;&gt;Die Sinnlichkeit der Vaseline&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23826#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/39">Skulptur</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 03:35:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23826 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Rineke Dijkstra. The Krazy House</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23075</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3876.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Rineke Dijkstra; Dijkstra Rineke; Dijkstra, Rineke; Dijkstra&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit &amp;laquo;The Krazy House&amp;raquo; präsentiert das MMK die bisher umfassendste Ausstellung von Rineke Dijkstra in Deutschland. Die Schau der niederländischen Künstlerin, die heute weltweit zu den bekanntesten Foto- und Videokünstlerinnen zählt, versammelt erstmals alle ihre Video-Installationen seit 1996, darunter zwei Weltpremieren. Ergänzt werden diese durch ausgewählte fotografische Werkgruppen, in deren Mittelpunkt das Heranwachsen junger Menschen in einer von Konventionen und Codes geprägten Gesellschaft steht.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Höhepunkt der Ausstellung ist die raumgreifende 4-Kanal-Videoprojektion &amp;laquo;The Krazyhouse&amp;raquo;, die 2009 in dem gleichnamigen Liverpooler Club aufgezeichnet wurde: ein so bewegtes wie bewegendes Portrait fünf junger Menschen und ihrer tänzerischen Ausdrucksweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rineke Dijkstra wählte für die Ausstellung, die sich über alle Ebenen des Museums erstreckt,  zudem über 50 Werke von Künstlern aus der Sammlung des MMK aus, die sie in Bezug zu ihren eigenen Werken setzt. Mit den Arbeiten aus der Museumssammlung gibt die Künstlerin persönliche Einblicke in ihre Inspirationsquellen sowie in zentrale Aspekte zeitgenössischen künstlerischen Schaffens. Sie geht darin sowohl inhaltlichen Korrespondenzen wie formalen Analogien nach, sucht nach gemeinsamen kunsthistorischen Referenzen, deckt neue erzählerische Strukturen auf und wirft einen subjektiv geprägten, künstlerischen Blick auf die Gegenwartskunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben Werken der MMK-Sammlung von Andy Warhol, Douglas Gordon, Isa Genzken, Tobias Rehberger, On Kawara, Bruce Naumann und vielen mehr wird erstmals auch ein Werk von Pablo Picasso im MMK zu sehen sein: Das berühmte Gemälde &amp;laquo;Weinende Frau&amp;raquo;, eine Leihgabe der Tate Gallery in London, wirkte als Ausgangspunkt für zwei Videoarbeiten Dijkstras, die in der Ausstellung präsentiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rineke Dijkstra, geboren 1959 im niederländischen Sittard, arbeitete nach ihrem Studium an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam zunächst als Auftragsfotografin für Magazine und wendete sich ab den frühen 1990er Jahren der Fotokunst zu. Auf ihren Reisen in dieser Zeit entstand die erste Portraitserie, die Beach Portraits, die ihr zu internationalem Ansehen verhalf. Es folgten zahlreiche fotografische Werkgruppen, wie die Park Portraits und die Langzeit-Beobachtung des bosnischen Flüchtlingskindes Almerisa. Dijkstra geht in ihrer Arbeit der Spannung zwischen Augenblicken des Natürlichen und dem kontrollierten Ausdruck der Persönlichkeit nach. Sie setzt sich intensiv mit dem Prozess der Identitätsfindung von jungen Erwachsenen auseinander. Ihr oftmals an bekannte Kompositionen der Kunstgeschichte erinnernder Bildaufbau erzeugt eine spannungsreiche Gegenüberstellung von Betrachter und Betrachteten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihre ersten beiden Videoarbeiten, &amp;laquo;Annemiek&amp;raquo; und &amp;laquo;The Buzzclub&amp;raquo;, entstanden 1996/97 in den Niederlanden und Großbritannien. Sie zeigen junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein geprägt durch pop- und jugendkulturelle Einflüsse. Nach über zehn Jahren kehrte Rineke Dijkstra erst 2008 wieder zu der Arbeit mit dem Bewegtbild zurück. Seither nimmt Video in ihrer künstlerischen Arbeit eine zentrale Stellung ein, was mit der Ausstellung am MMK erstmals umfassend präsentiert und gewürdigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rineke Dijkstra. The Krazy House&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
23. Februar bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2599.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Krazyhouse (Megan, Simon, Nicky, Philip, Dee), Liverpool, UK, 2009. Videostill; © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;507&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2579.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Krazyhouse (Megan, Simon, Nicky, Philip, Dee), Liverpool, UK, 2009. Videostill; © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2478.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Buzzclub, Liverpool, UK/Mysteryworld, Zaandam, NL 1996 – 1997. Videostill; © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin&quot; width=&quot;797&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1131.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;The Buzzclub, Liverpool, UK/Mysteryworld, Zaandam, 1996-97. Videostill; © Rineke Dijkstra, Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin&quot; width=&quot;797&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_339.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Amy, The Krazyhouse, Liverpool, 2008. © Rineke Dijkstra; Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;774&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-23 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/1260&quot;&gt;Museum für Moderne Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23075#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 02:32:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23075 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Schönheit und Revolution</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/22978</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3850.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;In einer umfassenden Sonderausstellung widmet sich das Frankfurter Städel Museum vom 20. Februar bis 26. Mai 2013 dem Klassizismus und dessen Impulsen für die Romantik. Die in Zusammenarbeit mit der Liebieghaus Skulpturensammlung entstandene Ausstellung &amp;laquo;Schönheit und Revolution&amp;raquo; versammelt rund 100 Werke aus der Zeit von 1770 bis 1820, darunter Arbeiten von Anton Raphael Mengs, Thomas Banks, Antonio Canova, Jacques-Louis David, Bertel Thorvaldsen, Johann Gottfried Schadow und Jean-August-Dominique Ingres. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die große Überblicksausstellung zum Klassizismus gewährt erstmals in Deutschland einen umfassenden Einblick in die Vielfalt der unterschiedlichen und zuweilen sogar widersprüchlichen Facetten dieses Stils und zeigt die Verbindungen und Impulse zur Kunst der Romantik auf. Anhand von bedeutenden Skulpturen, Gemälden und Grafiken aus internationalen Sammlungen veranschaulicht die Ausstellung den bestimmenden Einfluss der Antike auf die Künstler jener Zeit. Im Ringen um eine gesellschaftlich relevante Kunst richtete sich der Blick sowohl auf die Ästhetik der griechischen und römischen Kunst als auch auf deren durch Historie und Mythologie vermittelte Tugenden und Moral.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf welch unterschiedliche Weise der Betrachter dabei angesprochen werden kann, wird in der Ausstellung offenbar. So stehen einander in Frankfurt u. a. erstmals zwei berühmte Marmorskulpturen der griechischen Göttin Hebe in Varianten von Antonio Canova (1796, Staatliche Eremitage, St. Petersburg) und Bertel Thorvaldsen (entworfen 1806, Thorvaldsens Museum, Kopenhagen) gegenüber. Seit ihrer Entstehungszeit wurden die beiden Meisterwerke zwar fortwährend miteinander verglichen und bewertet, jedoch noch nie gemeinsam ausgestellt. Die große Frühjahrsausstellung des Städel Museums gibt einen breit gefächerten Überblick über die Epoche des Klassizismus und demonstriert anhand von innovativen Arbeiten Gavin Hamiltons und Johann Heinrich Füsslis über zentrale Werke Antonio Canovas und Jacques-Louis Davids bis hin zu Meisterwerken des &amp;laquo;romantischen Klassizismus&amp;raquo; von Bertel Thorvaldsen die unerwartete Lebendigkeit der oftmals als statisch angesehenen Epoche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die verschiedenen Aspekte des Klassizismus werden in der Ausstellung entlang dreier gedanklicher Achsen herausgearbeitet. Zum einen konzentriert sich die Auswahl der zahlreichen Leihgaben bis auf wenige Ausnahmen auf die Kunstproduktion in der Stadt Rom, die um 1800 für Künstler, Literaten und Theoretiker aus ganz Europa zum zentralen Ort des Studiums der Antike sowie zum Mittelpunkt des Kunstgeschehens wurde. Zum anderen fokussiert die Ausstellung auf Darstellungen antiker historischer und mythologischer Szenen. Auf der Suche nach einem Vorbild für sittlich gutes Handeln entdeckten die Künstler im antiken Mythos das Menschliche und verstanden ihn als Dichtung ohne religiösen Kontext. Mit dem Gemälde Schwur der Horatier von Jacques-Louis David – in der Schau ist eine Ölskizze des Werks aus der Sammlung des Louvre, Paris, zu sehen – blieb beispielsweise eine zeitlos gültige Moral weiterhin Thema, jedoch bezog sich das Werk auch auf aktuelle politische Ereignisse. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schau führt damit beispielhaft vor Augen, wie Motive der Gegenwart zunehmend Einzug in die künstlerische Thematik des Klassizismus hielten. In einem dritten Kapitel der Ausstellung wird der damit verknüpften Frage nachgegangen, auf welche Weise Gefühle und Leidenschaft im Klassizismus dargestellt wurden. Künstler wie Canova oder David formulierten in ihren Werken Emotionen und Pathos auf eine für die Zeitgenossen neue Art, die sich vor allem in der Körpersprache der Figuren ausdrückte. Anders als im Barock stand nicht mehr die Affektdarstellung im Vordergrund, sondern verinnerlichte Gefühle, in die der Betrachter einzutauchen vermochte. Die Künstler distanzierten sich damit ebenfalls deutlich vom Pathos der Antike; so wurde beispielsweise im Fall der Skulptur &amp;laquo;Theseus und Minotaurus&amp;raquo; von Canova (1783, Museo e Gipsoteca Antonio Canova, Possagno) vor allem das Moment des Nachsinnens nach dem Sieg und damit das moralische Bewusstsein des Helden zum Thema.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Hirmer Verlag ein umfangreicher von Maraike Bückling und Eva Mongi-Vollmer herausgegebener Katalog mit Beiträgen von Sergej Androsov, David Bindman, Maraike Bückling, Werner Busch, Christian M. Geyer, Alexander Kaczmarczyk, Thomas Kirchner, Eva Mongi-Vollmer, Johannes Myssok und Marjorie Trusted, deutsch, ca. 360 Seiten, 39,90 Euro.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schönheit und Revolution&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Klassizismus 1770 - 1820&lt;br /&gt;
20. Februar bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2580.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Bertel Thorvaldsen (1770–1844): Ganymed, 1816. Marmor, 135,5 cm; Thorvaldsens Museum. Foto: Thorvaldsens Museum&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;711&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2554.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Karl Friedrich Schinkel (1781–1841): Spreeufer bei Stralau, 1817. Öl auf Leinwand, 36 x 44,5 cm; Berlin, Alte Nationalgalerie&quot; width=&quot;732&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2461.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Angelika Kauffmann (1741–1807): Penelope wird von Eurycleia erweckt, 1772. Öl auf Leinwand, 75 x 109,9 cm; Vorarlberg Museum, Bregenz. Foto: Markus Tretter, Lindau, 2007&quot; width=&quot;880&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1121.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jacques-Louis David (1748–1825): Patroklus, 1780. Öl auf Leinwand, 122 x 170 cm; Cherbourg-Octeville, Musée d&amp;#039;art Thomas-Henry. © Daniel Sohier&quot; width=&quot;846&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_334.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Antonio Canova (1757–1822): Hebe, 1800–1805 (Detail). Marmor, 158 cm; Staatliche Eremitage, St. Petersburg. Foto: © The State Hermitage Museum, Saint Petersburg; Foto: Natalia Antonova, Inna Regentova&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;776&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-20 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/591&quot;&gt;Städel Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/22978#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 01:51:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">22978 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Nach Rom!</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/22957</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3844.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Johann Christian Reinhart; Reinhart Johann Christian; Reinhart, Johann Christian; Reinhart&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;In der Kunstgeschichte gilt Johann Christian Reinhart (1761–1847) neben Joseph Anton Koch als Hauptvertreter der heroischen Landschaft: einer Form der klassizistischen Landschaftsmalerei, die unter Rückbezug auf historische Vorbilder des 17. Jahrhunderts wie Nicolas Poussin oder Gaspard Dughet das groß aufgefasste, mit Figuren aus Mythos und Geschichte gedankenreich staffierte Landschaftsbild neu belebte und dadurch der Gattung der Landschaftsmalerei insgesamt zu neuem Ansehen verhalf.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Den Besuchern der Neuen Pinakothek ist Reinhart vor allem durch seine vier Rom-Ansichten vertraut, die er für König Ludwig I. gemalt hat: ein großartiges Panorama der Ewigen Stadt in den Jahren um 1830, gleichermaßen herausragend als künstlerisches wie historisches Dokument. Reinhart ist darüber hinaus vor allem als Schöpfer von Radierungen italienischer Landschaften in Erinnerung geblieben, von denen insbesondere die &amp;laquo;Malerisch radirten Prospecte&amp;raquo; ihm zu internationalem Ruhm und Ansehen verholfen haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gemeinsam mit der Hamburger Kunsthalle veranstaltete Ausstellung präsentiert erstmals einen umfassenden Überblick über das Oeuvre dieses außergewöhnlichen Künstlers. Die rund 35 Gemälde, 40 Radierungen und 90 Zeichnungen stammen aus den bedeutendsten Sammlungen vornehmlich des deutschsprachigen Raumes, darunter auch zahlreiche Neufunde der vergangenen Jahre, die erstmals im Kontext des Gesamtwerks präsentiert werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Johann Christian Reinhart wurde 1761 als Sohn eines evangelischen Pfarrers in Hof an der Saale geboren. Das Theologiestudium in Leipzig brach er bald ab, um sich der Kunst zuzuwenden. Bei Adam Friedrich Oeser in Leipzig und Johann Christian Klengel in Dresden erlernte er die Grundlagen der Landschaftskunst, schuf Naturstudien und erste Radierungen. Mit Friedrich Schiller, den er 1785 in Leipzig kennenlernte und dessen Freiheitsliebe er teilte, verband ihn eine Freundschaft, die bis zum Tod des Dichters andauerte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;1789 entschloss sich Reinhart, mit einem Stipendium nach Italien zu gehen. Im Dezember 1789 traf er in Rom ein. Mit ungeheurer Neugier und Ehrgeiz stürzte er sich auf die neuen Motive, zeichnete und malte Naturstudien in den römischen Ruinen und in der Umgebung der Stadt, die er auf ausgedehnten Streifzügen erkundete. Wie Goethe wenige Jahre zuvor entdeckte Reinhart in der italienischen Natur das Ideal der Landschaft, das er in Radierungen und bald auch in großen Gemälden immer wieder neu variierte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während die Werke der römischen Zeit, insbesondere die Gemälde, in den großen Galerien anzutreffen sind, ist das in Deutschland entstandene Frühwerk Reinharts weitgehend noch zu entdecken. So ist erst vor wenigen Jahren der erstaunliche Zyklus der Rheinansichten bekannt geworden, der zu den Inkunabeln der realistischen Landschaftsmalerei in Deutschland gehört.&lt;br /&gt;
Reinhart schuf in seiner langen Karriere Zeichnungen, Gemälde und Radierungen, die seinen Namen in ganz Europa bekannt machten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als lebenslustiger, aufrechter Charakter, dessen Neigung zu Witz und Spott sich auch in bissigen Karikaturen äußerte, war Reinhart über Jahrzehnte der Mittelpunkt der deutschen Künstlergemeinde in Rom. 1847 starb er, hoch betagt und als Mitglied der Akademien in Berlin, Rom und München geehrt, in seiner Wahlheimat Rom. Sein Grab befindet sich auf dem protestantischen Friedhof bei der Cestius-Pyramide.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen, komplett farbig bebilderten Katalog begleitet, der nach dem 1975 erschienenen verdienstvollen Werkverzeichnis von Inge Feuchtmayr erstmals einen umfassenden Überblick über das Werk auf dem aktuellen Stand der Forschung bietet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nach Rom!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart&lt;br /&gt;
21. Februar bis 26. Mai 2013&lt;br /&gt;
Eröffnung: 20. Februar 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2576.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Straße unterhalb des Meißener Doms, um 1784. Feder in Braun, Pinsel in Grau, 33,6 x 47 cm; © Leipzig, Museum der bildenden Künste, Graphische Sammlung&quot; width=&quot;849&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2551.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Blick auf die Torre delle Milizie in Rom mit einem Mann unter einem Torbogen (nach Michelangelo di Pace, gen. Campidoglio), um 1785. Feder in Braun, laviert, 39,7 x 30,1 cm; © Wien, Albertina&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;799&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2459.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Landschaft mit badenden Nymphen, 1783. Pinsel in Braun, über Kreidespuren, weiß gehöht, 36,4 x 46 cm; © Wien, Albertina
&quot; width=&quot;761&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2013.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Blick von der Villa Malta in Rom nach Westen auf den Vatikan und St. Peter, 1835. Tempera auf Leinwand, 167 x 266,5 cm; © Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek München&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;559&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1118.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Partie im Garten der Villa Borghese mit Steineichen, um 1793. Öl auf Leinwand, 71,9 x 98,1 cm; © Kopenhagen, Thorvaldsens Museum&quot; width=&quot;811&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-21 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/656&quot;&gt;Neue Pinakothek&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/21943&quot;&gt;Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/22957#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 01:48:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">22957 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Adieu la Suisse!</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24108</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4128.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Erhabene Gipfel, liebliche Seen, friedliche Täler – das klassische Bild der Schweizer Landschaft wurde schon früh von Fotografen mitgeprägt. Was ist aus dieser Landschaft geworden? Die Fotostiftung Schweiz geht in ihrer aktuellen Ausstellung &amp;laquo;Adieu la Suisse!&amp;raquo; nicht nur dem objektiven Wandel der Wirklichkeit nach, sondern auch den Veränderungen des Blicks auf die helvetische Landschaft. Aus der Dekonstruktion der älteren fotografischen Mythen sind neue, zeitgenössische Bilder der Schweiz entstanden.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Noch wollen uns die früheren Darstellungen der unberührten Schweizer Landschaft nicht aus dem Kopf. Die Anziehungskraft einer idyllischen oder spektakulären Natur ist nach wie vor ungebrochen. Unsere Bewunderung für die entsprechenden Szenerien entspringt aber auch einer Projektion: Vor allem die alpine Landschaft diente immer wieder als Sinnbild für ein Leben in Freiheit und im Einklang mit der Natur. Und die Fotografie leistete einen wesentlichen Beitrag dazu. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein widmeten sich viele Schweizer Fotografen mit Vorliebe den alpinen und ländlichen Gegenden. Der urbanen Welt schenkten sie wenig Beachtung, und häufig bemühten sie sich, die störenden Spuren der modernen Zivilisation auszublenden. Ihre Werke sind Ausdruck einer tief verwurzelten kollektiven Phantasie, oft weit entfernt von den realen Verhältnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute gehört die Schweiz zu den dicht besiedelten Gebieten Europas. Ihre Wohnbevölkerung wächst jährlich um 80&#039;000 Personen, die Siedlungsfläche hat in 20 Jahren um rund 25 Prozent zugenommen. Drei Viertel aller Schweizer leben in Städten oder Agglomerationen. Und die Veränderung der Landschaft ist nicht mehr zu übersehen: Ungefähr ein Quadratmeter Grünfläche pro Sekunde – rund zehn Fussballfelder pro Tag – verschwindet unter Strassen, Parkplätzen, Einkaufszentren und Häusern. Adieu la Suisse! Diese tiefgreifenden Umwälzungen verlangen nach neuen Bildern – Fotografien, die nicht bloss ein vergangenes helvetisches Arkadien heraufbeschwören, sondern den Wandel thematisieren und sich der heutigen Wirklichkeit stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Fotostiftung Schweiz fügt in ihrer Ausstellung &amp;laquo;Adieu la Suisse! Bilder zur Lage der Nation&amp;raquo; ausgewählte Werke der zeitgenössischen Schweizer Fotografie zu einem neuen, aktuellen Schweiz-Panorama zusammen. Die präsentierten Arbeiten sind – mit wenigen Ausnahmen – nach der Jahrtausendwende entstanden; sie reagieren mit lustvollen, spielerischen oder ironischen Ansätzen, aber auch sensibel und ohne Scheuklappen auf die Herausforderungen der Gegenwart. Gemeinsam ist ihnen ein unbefangener, neugieriger Blick, der sich dem scheinbar Nebensächlichen zuwendet und das dokumentarische Verfahren durch subjektive Konzepte und Strategien erweitert. Nicht die plakative Anklage, sondern die ständige, subtile Befragung der Realität steht dabei im Vordergrund.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Fotografien von Jean-Luc Cramatte, Nicolas Faure, Yann Gross, Andri Pol, Christian Schwager, Jules Spinatsch, Martin Stollenwerk, einer Videoarbeit von Erich Busslinger sowie historischen Bildern aus der Sammlung der Fotostiftung Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Adieu la Suisse!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bilder zur Lage der Nation&lt;br /&gt;
8. Juni bis 25. August 2013&lt;br /&gt;
Vernissage: 7. Juni 13, 18 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2766.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Unit BT, Davos 2004; © Jules Spinatsch&quot; width=&quot;746&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2743.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Rothis Western City, Gampel 2005; © Yann Gross&quot; width=&quot;723&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2633.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Leukerbad, 201; © Andri Pol&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;599&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2147.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Flugplatz Ulrichen VS ©; Nicolas Faure&quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1199.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Güterschuppen (1968), Rheinfelden 2005/06; © Martin Stollenwerk&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-08-25 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/49&quot;&gt;Fotostiftung Schweiz&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24108#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 04:22:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24108 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Porträts als Visitenkarte</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24110</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4129.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Künstler-Ich&amp;raquo;, so lautet das diesjährige Themenjahr des Arp Museums Bahnhof Rolandseck. Mit den derzeit laufenden Ausstellungen zu den Hauspatronen Hans Arp und Sophie Taueber-Arp sowie der retrospektiven Schau des Kölner Künstlers C.O. Paeffgen und der Ausstellung von Caro Bittermann und Peter Duka nähert sich das Arp Museum dem Jahresthema monografisch und exemplarisch an: der ausstellende Künstler steht im Vordergrund. Aber wie spiegelt sich das &amp;laquo;Künstler-Ich&amp;raquo; in einer Porträtausstellung wider?&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Antwort geben Künstlerselbstbildnisse aus der Zeit vom frühen 18. bis zum 20. Jahrhundert der &amp;laquo;Sammlung Rau für UNICEF&amp;raquo;. Sie machen  die Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Persönlichkeit zum Thema. Denn das Porträt soll das Wesen des Dargestellten &amp;laquo;hervorziehen&amp;raquo;, wie es der lateinische Terminus &amp;laquo;protrahere&amp;raquo; verspricht, von dem sich unser Porträtbegriff ableitet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein faszinierendes Beispiel finden wir im Selbstporträt des flämischen Malers Jacques-François Delyen. Als dieser sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts vor seiner Staffelei ins Bild setzte und in den Spiegel schaute, stellte er sich aber nicht nur die Frage &amp;laquo;Wer bin ich?&amp;raquo;, sondern auch &amp;laquo;Wie will ich gesehen werden?&amp;raquo;. Selbstporträts waren also neben der Darstellung des eigenen Wesens eine Visitenkarte für jeden Künstler. Man benutzte sie für Bewerbungen an der Kunstakademie oder um finanzstarke Auftraggeber und Käufer zu gewinnen. Zudem gewährten die Maler in den Bildnissen häufig Einblicke in ihr Atelier oder stellten ihren sozialen Status zur Schau. So lassen sich die Selbstbildnisse auch als eine Frühform des Eigenmarketings verstehen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anhand von 50 einzigartigen Exponaten wird die Entwicklungsgeschichte der Kunstgattung des Porträts vom frühen 15. Jahrhundert bis zum Jahr 2000 dargestellt. 36 Gemälde und Zeichnungen sowie sieben Skulpturen stammen dabei aus der &amp;laquo;Sammlung Rau für UNICEF&amp;raquo;, sieben ausgewählte Werke aus der zeitgenössischen Sammlung des Arp Museums Bahnhof Rolandseck kommen ergänzend hinzu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung erforscht in zwei großen Themenbereichen einerseits die Lebens- und Arbeitswelten der Künstler und andererseits die der Auftraggeber in ihren unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen. So lernt man bei Tiepolo, Renoir, Modersohn-Becker und van Dongen die Porträtmaler im Kreise ihrer Familie, Freunde sowie Lieblingsmodelle kennen und gewinnt intime Einblicke in das Leben der Künstler. Und Aug’ in Aug’ steht man auch mit den Auftraggebern der Bildnisse in ihren unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen: dem religiösen Stifter des Spätmittelalters, dem Kunstsammlerpaar der Renaissance, dem englischen Gentleman des Barock oder der adeligen Großfamilie des ausklingenden 18. Jahrhunderts. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maler wie Cranach, Lely oder Stuck, Bildhauer wie Houdon oder Rysbrack verliehen ihrem Bildnis ewige Dauer. Mal herrschaftlich im Gewand römischer Senatoren, verführerisch in raschelnder Seide oder ganz privat im Arm der Mutter blicken sie den Betrachter unvermittelt an. Zahlreiche Textzitate ergänzen die Ausstellungspräsentation und bringen die Dargestellten gewissermaßen zum &amp;laquo;Sprechen&amp;raquo;. Die Besucherinnen und Besucher können so die spannenden Geschichten hinter den Bildern entschlüsseln. Die Porträts sind ein Spiegel, in dem wir unsere eigene Geschichte erschauen, und sie rufen uns zu: &amp;laquo;Schau mich an!&amp;raquo;.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Der Katalog zur Ausstellung erscheint im Kerber Verlag und enthält ein Vorwort von Museumsdirektor Oliver Kornhoff (Hrsg.) sowie Texte von Nicole Birnfeld und der Kuratorin Susanne Blöcker (Verkaufspreis 24,40 Euro, 128 S.).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Schau mich an! Porträts seit 1500&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
in der Kunstkammer Rau&lt;br /&gt;
17. Mai 2013 bis 4. Mai 2014&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2767.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Auguste Renoir, Frau mit Rose, um 1876. © Sammlung Rau für UNICEF, Köln; Foto: P. Schälchli, Zürich&quot; width=&quot;593&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2744.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Edgar Degas, Selbstporträt, um 1900. © Sammlung Rau für UNICEF, Köln; Foto: P. Schälchli, Zürich&quot; width=&quot;542&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2634.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jean-Baptiste Greuze, Porträt einer jungen Frau (Anne-Gabrielle Greuze), 1760. © Sammlung Rau für UNICEF, Köln; Foto: Horst Bernhard, Hardheim&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;735&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2148.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Franz von Stuck , Porträt Anna Bernsch, um 1912. © Sammlung Rau für UNICEF, Köln; Foto: Mick Vincenz, Essen&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;650&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-17 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2014-05-04 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/7717&quot;&gt;Arp Museum Bahnhof Rolandseck&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24110#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/41">Sonstige</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 04:15:51 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24110 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Nur was nicht ist ist möglich</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24107</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3767.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Im Juni lädt das Museum Folkwang Künstlerinnen und Künstler ein, in der großen Ausstellungshalle neue Arbeiten entstehen zu lassen. Arbeiten, die aus dem Bilderrahmen ausbrechen, die Perspektive des Ausstellungsraumes verändern und die räumliche Existenz der Malerei thematisieren. &amp;laquo;Nur was nicht ist ist möglich&amp;raquo;, aus einem Song der Band &amp;laquo;Einstürzende Neubauten&amp;raquo; von 1996, zeigt Arbeiten, die Offenheit und Reflexion kennzeichnen. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Malerei wird als Raum oder als Objekt im Raum erfahrbar. Zugleich ist ihr Bezug zur Realität vieldeutig. Die 1990er Jahre waren für die zeitgenössische Künstlergeneration, die heute zwischen dreißig und vierzig ist, prägend. Eingeladen sind mit Franz Ackermann und Johannes Wohnseifer zwei Künstler, die seit dieser Zeit die Malerei beeinflusst haben. Für das Museum Folkwang wird Niele Toroni eine neue, situative Arbeit als Auftakt der Ausstellung realisieren. Mit der Reduktion auf einen Pinselabdruck vollzog Niele Toroni in den 1960er Jahren einen radikalen Ausbruch aus den Grenzen des Tafelbildes. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gemalte, geschichtete Bilder sind in den Raumanordnungen Johannes Wohnseifers mit Textfragmenten und Objekten verwoben. Aus Fotografien und Zeichnungen, die auf Reisen und Stadtwanderungen entstehen, entwickelt Franz Ackermann raumumfassende Wandmalereien. Zwischen Bildträger und Objekt changieren Wolfgang Flads Arbeiten – und können auch schon einmal vom Besucher benutzt werden.  Mit Humor erweitert Cornelia Baltes das Leinwandbild um Eingriffe in den Ausstellungskontext. Die Regeln des weißen Museumsraums überspielt Nicolas Party mit einer minimalistischen Struktur, die wie eine Tapete die Wände überzieht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die großflächigen Arbeiten Karla Blacks aus Materialien wie transparentem Zellophan oder farbiger Vaseline lösen sich von der Fläche und bleiben in der Schwebe zwischen Malerei und Skulptur. Ebenso wenig verortbar ist die malerische Materialität der abstrakten Bilder Marieta Chirulescus, die durch vielfache Reproduktionsprozesse entsteht. Mit der Bedeutung der Malerei für die Kunst der Moderne setzt sich Simon Dybbroe Møller in komplexen Installationen auseinander, deren Objekte sich jeder Zuordnung zu einem klassischen Medium verweigern.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in der Edition Folkwang / Steidl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nur was nicht ist ist möglich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Malerei im Raum&lt;br /&gt;
8. Juni bis 28. Juli  2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_6.png&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Franz Ackermann: Aladin&amp;#039;s Sister, 2012. © Courtesy of Meyer Rieger and the artist; Foto: Friedrich Rosenstiel &quot; width=&quot;701&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2742.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Cornelia Baltes: CooCoo, London 2012. Ca.  450 x 500 cm, Acrylic auf Wand; © Cornelia Baltes. © Foto: Joe Clark &quot; width=&quot;753&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2632.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Nicolas Party, Installationsansicht: Stillleben, Gold und abblätternde Farbe, dritter Aufbau, Athen, 2011; © Courtesy of the Artist and The Modern Institute/Toby Webster Ltd., Glasgow. © Foto: Nikos Kokkas &quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2146.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Karla Black: First Numbers, Then Letters, 2013 (Detail). Cellophane, Klebeband, Vaseline, Farbe. 260 x 1160 x 125 cm; © Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln and the Artist. Foto: Simon Vogel &quot; width=&quot;800&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-28 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/2739&quot;&gt;Museum Folkwang Essen&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24107#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 04:06:32 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24107 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Gregor Sailer. Closed Cities</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23908</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4080.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Gregor Sailer; Sailer Gregor; Sailer, Gregor; Sailer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Galerie im Taxispalais Innsbruck präsentiert mit &amp;laquo;Closed Cities&amp;raquo; erstmals das neueste Fotoprojekt des Tiroler Künstlers Gregor Sailer. In &amp;laquo;Closed Cities&amp;raquo; beschäftigt sich Sailer mit dem Phänomen geschlossener, von der Außenwelt hermetisch abgeriegelter Städte – künstlich geschaffene urbane Zonen, die weitab jeder Zivilisation liegen, von unwirtlichster Natur umgeben sind oder von hohen Zäunen umschlossen werden. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Es sind Orte der Rohstoffförderung, Flüchtlingslager oder aber sogenannte Gated Communities für Wohlhabende. Gemeinsam ist diesen Siedlungen, dass sie zumeist an äußerst exponierten Orten existieren und künstlich am Leben erhalten werden müssen, da aufgrund fehlender Voraussetzungen in diesen Gegenden niemals eine &amp;laquo;natürliche&amp;raquo; Stadt entstehen würde. Zudem handelt es sich um Orte, die vor allem für Ausländer oder Fremde unzugängliches Sperrgebiet darstellen – weder ein Aufenthalt, geschweige denn Fotografieren sind erlaubt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist auch der Grund, weshalb es von einigen dieser Städte bislang nur wenige Bilder gibt. Begonnen hat die Entwicklung von geschlossenen Städten in der heutigen Form bereits in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Der Begriff der &amp;laquo;geschlossenen Stadt&amp;raquo; ist ursprünglich auf die Sowjetunion zurückzuführen, in der zur Zeit des Kalten Krieges zahlreiche militärische Geheimstädte enstanden sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einer monatelangen Recherchephase beschäftigte sich Gregor Sailer intensiv mit aktuell existierenden und funktionierenden geschlossenen Stadtkonstrukten. Bevor er von 2010 bis 2012 sechs solche &amp;laquo;geheime&amp;raquo; Städte auf drei Kontinenten bereiste und fotografierte, durchlief er unzählige Genehmigungsverfahren und mühsame Organisationsprozesse, um sich Zutritt zu den Städten zu verschaffen. Mit der analogen Großbildkamera enstehen nüchterne, dokumentarische Aufnahmen der Diamantenstadt Mirny in Sibirien, der Ölstadt Neft Daslari in Aserbaidschan, der Gasstadt Ras Laffan in Katar und der Kupferstadt Chuquicamata in Chile. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Neben diesen reinen Rohstoffstädten fotografierte Sailer auch Flüchtlingsstädte in Algerien/Westsahara sowie die Gated Community Nordelta in Argentinien. Sailers Fotografien zeigen nicht nur ein spannendes Spektrum an urbaner Architektur, sondern verweisen auch auf die ökonomischen, politischen und soziologischen Ursachen, die zur Entwicklung der unterschiedlichen Orte beigetragen haben. Seine stets menschenleeren Aufnahmen bringen die Tristesse und das Surreale der sich teilweise im Verfall befindenden Orte zum Ausdruck und erzählen von den extremen Lebensbedingungen, unter denen die Menschen dort wohnen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit &amp;laquo;Closed Cities&amp;raquo; thematisiert Gregor Sailer jene Zeitenwende, in der sich die Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts befindet. Gesellschaftliche Konfliktfelder wie Eingrenzung, Ausgrenzung, Macht, Kontrolle, Sicherheit und Angst, Globalisierung und Ausbeutung der Ressourcen um jeden Preis bannt er in stille, bestechende Fotografien. Neben einer Auswahl großformatiger Fotografien wird in der Ausstellung auch dokumentarisches Material, das Einblicke in die oft langwierige und beschwerliche Annäherung an die verschiedenen Orte gibt, präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gregor Sailer. Closed Cities&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
18. Mai bis 28. Juli 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/westsahara.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Escuela 27 Febrero I, Western Sahara/Algeria, 2010. © Gregor Sailer&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;558&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/Mirny.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Mirny Diamond Mine, Yakutia, Russia, 2011. © Gregor Sailer&quot; width=&quot;750&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/RasLaffan.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Camp I, Ras Laffan, Qatar, 2010. © Gregor Sailer&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;558&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-07-28 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/69&quot;&gt;Galerie im Taxispalais&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23908#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/10">Fotografie</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 03:40:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23908 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23907</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4079.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Das Aargauer Kunsthaus präsentiert mit &amp;laquo;Rhyhtm in it. Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst&amp;raquo; eine umfangreiche internationale Gruppenausstellung zu einem zentralen Thema in der Kunst. Die Schau bietet einen anregenden und überraschenden Einblick in die faszinierenden Facetten des Rhythmus und zeigt Werke von 37 Kunstschaffenden aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Zeichnung, Video, Skulptur und Installation.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Rhythmen prägen unser Leben auf vielfältigste Weise: Atem, Puls und Schritt oder Uhrschlag, Musiktakt und Tapetenmuster – Rhythmen sind in Alltag und Kultur omnipräsent. Trotz grosser Relevanz wurde das Thema innerhalb der Bildenden Kunst bislang kaum untersucht und auch nicht in Ausstellungen behandelt. Rhythm in it begegnet diesem überraschenden Umstand mit einem breiten Spektrum an künstlerischen Zugängen und bietet den Besucherinnen und Besuchern ein sinnliches Ausstellungserlebnis und neuartige Sichtweisen auf den Rhythmus in der Gegenwartskunst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung nähert sich dem Rhythmus-Motiv von verschiedenen Seiten und nimmt Aspekte der Ästhetik, der Akustik, der Bewegung und des zeitlichen Rhythmus in den Fokus. 37 Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz sowie aus Albanien, Belgien, Deutschland, Grossbritannien, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Portugal, Schweden, Tschechien und den USA sind mit Werken vertreten. Rund die Hälfte der Beteiligten gehört einer mittleren und jüngeren Künstlergeneration an. Da der Rhythmus als wesentliches Motiv in der Moderne hervortritt, nimmt die Ausstellung mit Werken von Max Bill, Verena Loewensberg, Paul Klee oder Hans Richter auch Rückgriffe auf die Kunst jener Zeit vor. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Dialog mit Positionen der Gegenwart wie John M. Armleder, Sebastian Hammwöhner, Sofia Hultén, Ugo Rondinone oder Stéphane Dafflon wird deutlich, wie aktuell und vielgestaltig die Ästhetik formaler Rhythmen auch heute noch ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Vielzahl bildender Künstlerinnen und Künstler beschäftigt sich heute mit akustischen Phänomenen, auch dank zunehmender Bedeutung interdisziplinärer Interessen. Spannend wird es, wenn mit reduzierten Mitteln ein komplexer Rhythmus entsteht, wie bei den 39 Taktschlägen von nebeneinander gereihten Metronomen in der Arbeit von Martin Creed (Work No. 112, 1995-1998) oder den vereinzelten Tönen aus dem Instrumentenensemble in der Installation von Katja Strunz (Sound of the Pregeometric Age, 2009). Durch Überlagerung der Takte und Klänge entstehen der eigentliche Rhythmus und eine subtile Klangwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewegungsabläufe, Performance und Tanz sind weitere wichtige Ausdrucksformen in der Bildenden Kunst. Entscheidende Impulsgeber hierzu sind der Film und die Performance-Art, seit ihren Anfängen in den 1920er beziehungsweise 1960er Jahren. Die Ausstellung fokussiert auf Positionen, welche diesen Traditionen entspringen und sie gleichsam in einen Diskurs der Gegenwart überführen: Dara Friedmans Film &amp;laquo;Dancer&amp;raquo; (2011) zeigt dies exemplarisch. Eine Reihe einzelner Tänze von Menschen in den Strassen Miamis verweist auf die multikulturelle Tanztradition vor Ort. Stan Douglas bezieht sich in seinen Fotografien ebenfalls auf die historischen Wurzeln des bewegten Bildes. Andere Arbeiten, wie jene von Charles Ray, Jean Tinguely und Su-Mei Tse, zeichnen sich durch Bewegung an sich aus und lenken die Wahrnehmung auf die maschinelle und zugleich poetische Rhythmik kinetischer Objekte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Naturgegebene Rhythmen wie der Lebenszyklus oder die Vergänglichkeit und kulturell eingeführte Rhythmen wie die Zeitmessung sind ein wiederkehrendes Thema in Werken der Gegenwartskunst. Kunstschaffende in der Ausstellung gehen damit auf hintersinnige, aber auch feinfühlige Art um: Dies offenbart sich bei Arbeiten wie David Claerbouts Film &amp;laquo;Sunrise&amp;raquo; (2009) zum wiederkehrenden Erwachen des Tages oder Jonathan Monks &amp;laquo;The Odd Couple&amp;raquo; (German Version) (2008) mit zwei einander eng zugewandten Standuhren, deren Zeitanzeige kaum mehr ablesbar ist. Wie ein alterndes Ehepaar sind sie sich sehr nahe und trotzdem schlägt jede in ihrem eigenen Takt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Rhythm in it&amp;raquo; wirft Schlaglichter auf die Fülle künstlerischer Positionen und beteiligt sich durch Bezüge zu alltäglichen und historischen Phänomenen an einem breiteren, kulturellen Diskurs. Formal wie inhaltlich eröffnen die Exponate den Blick auf ein erstaunlich komplexes Phänomen in der Bildenden Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Katalog: Zur Eröffnung erscheint ein umfangreicher, reich bebildeter Katalog: &amp;laquo;Rhythm in it. Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst&amp;raquo;, hrsg. von Madeleine Schuppli und Aargauer Kunsthaus, Aarau. Mit Essays von Roman Brotbeck, Bern, Roman Kurzmeyer, Basel, Thomas Macho, Berlin und Madeleine Schuppli, sowie mit Kurztexten weiterer Autoren/innen zu allen beteiligten Kunstschaffenden und ausgestellten Werken. Verlag Edizioni Periferia Luzern/Poschiavo 2013, D/E, ISBN 978-3-906016-21-4, CHF 54.- / Für Mitglieder des Aargauischen Kunstvereins CHF 46.–&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Rhythm in it&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vom Rhythmus in der Gegenwartskunst&lt;br /&gt;
18. Mai bis 11. August 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2735.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Dara Friedman: Dancer, 2011. Super 16 mm Film transferiert auf HD, schwarz-weiss, Ton, 25&amp;#039;; Courtesy die Künstlerin und Gavin Brown&amp;#039;s enterprise, New York&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;506&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2711.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ferdinand Hodler: Genfersee mit Jura (Landschaftlicher Formenrhythmus), um 1908. Öl auf Leinwand, 48 x 64 cm; Aargauer Kunsthaus, Aarau&quot; width=&quot;793&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2602.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jonathan Monk: Silent, 2008. Glühbirnen, Holz, 44 x 177 cm; Courtesy Meyer Riegger, Berlin&quot; width=&quot;896&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2126.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Katja Strunz: Crack Initiation Testing, 2012. Uhr, pneumatisches System, Plexihaube, 182 x 118 x 33 cm; Courtesy die Künstlerin und The Modern Institute / Toby Webster Ltd, Glasgow&quot; width=&quot;525&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1186.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Pierre Haubensak: Paravent, 1967. Acryl auf Baumwolle, 245 x 287 cm; Aargauer Kunsthaus, Aarau&quot; width=&quot;678&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-18 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-08-11 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/956&quot;&gt;Aargauer Kunsthaus&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23907#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/41">Sonstige</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 03:37:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23907 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Eva &amp; Adele - Obsidian</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/23268</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3922.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Eva &amp;amp; Adele&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Auffällige rosafarbene KIeidung, ein zwillingshaftes Erscheinungsbild, stets ein Lächeln auf den Lippen: Seit 1991 erscheinen Eva &amp;amp; Adele als faszinierende Botschafterinnen der Lebensfreude auf dem internationalen Kunstparkett. Doch hinter der strahlenden Oberfläche ihrer perfekten Auftritte steht auch ein breites und tiefgründiges zeichnerisches Werk, das sich fast protokollarisch stetig verdichtet. Erstmals gewährt Marta Herford mit der Ausstellung &amp;laquo;Obsidian&amp;raquo; einen berührenden Einblick in diese andere Welt jenseits des Pink.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Obsidian&amp;raquo; ist die Bezeichnung für ein schwarzes, vulkanisches Glasgestein und zugleich der Titel der ersten Ausstellung, die Eva &amp;amp; Adele von einer bisher unbekannten Seite zeigt. Erstmals reißen sie Löcher in die perfekte Hülle ihrer Zwillingsidentität und gewähren gleichfalls mit künstlerischen Mitteln Einblicke in höchst Persönliches jenseits des Sensationellen ihrer öffentlichen Auftritte. Marta Herford präsentiert das weniger bekannte, in großen Zyklen entstehende zeichnerische Werk, welches gerade in jüngster Zeit deutlich persönlicher, individueller wird. So reflektiert beispielsweise die 2009 entstandene Serie &amp;laquo;TSG I&amp;raquo; den beklemmend schweren und entblößenden Weg beider zur juristischen Anerkennung Evas als Frau.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die andere, Aufmerksamkeit weckende Seite von Eva &amp;amp; Adele scheint in dieser Ausstellung nur als Kontrastfolie zu der dunklen Seite des Pink auf. Dennoch geht die Vermittlung der Einzigartigkeit der Künstlereinheit nicht verloren: die Eigenart von Eva &amp;amp; Adele, die Orte ihres Auftretens unweigerlich in ein Museum zu verwandeln. Was auf den ersten Blick wie eine unterhaltsame Verkleidungs-Performance erscheint, ist lebenslange Verpflichtung und Hingabe an eine künstlerische Existenz. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt kein Leben von Eva &amp;amp; Adele außerhalb von Eva &amp;amp; Adele. Sie haben die Grenzen des Geschlechts ebenso hinter sich gelassen wie die Unterscheidung zwischen Kunst und Alltag. Sie erfinden sich täglich neu, suchen nach anderen Formen von Identität - Mann und Frau zugleich, zugespitzt in Kleidung und Farben, schillernd zwischen GlücKsversprechen und Verunsicherung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Ausstellung &amp;laquo;Obsidian&amp;raquo; führt Marta Herford den Besucher in eine Welt zwischen rosafarbenem Licht und schwarz getränkten Schatten, zwischen Leidenschaft und Kälte, zwischen einem glühenden Leben für die Kunst und den dunklen Winkeln einer niemals abgeschlossenen Identitätssuche. Die Ausstellung ist ein Wendepunkt, ein magischer Moment für jeden Besucher, eine unbeantwortbare Frage an die Bedingungen unserer Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eva &amp;amp; Adele - Obsidian&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
10. März bis 26. Mai 2013&lt;br /&gt;
Lippold-Galerie in der 1. Etage&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2625.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Transformer-Performer,  2011. Collage, Öl auf Leinwand, 110 x 140 cm. Foto: Hans Schröder; © Marta Herford gGmbH&quot; width=&quot;768&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2606.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Tides, 2012. Aquarell, Graphit auf Bütten, 38 x 56 cm; 14 Werke. Foto: Hans Schröder, © Marta Herford gGmbH&quot; width=&quot;879&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2505.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Kostümpaar, 1991 – 1994. Vinyl, Metallstoff, Satinfutter; 9 Kostümpaare. Foto: Hans Schröder; © Marta Herford gGmbH&quot; width=&quot;533&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2051.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Orlando, 1991. Polaroidfotografie, 10,3 x 10,3 cm; 6 Werke. Foto: Eva &amp;amp; Adele &quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;656&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-03-10 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/3107&quot;&gt;MARTa Herford&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/3569&quot;&gt;Zwei begnadete Selbstdarstellerinnen, Part 1&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/3571&quot;&gt;Zwei begnadete Selbstdarstellerinnen, Part 2&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/23268#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 02:53:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">23268 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Aufstieg und Fall der Apartheid</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/22966</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3845.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Als bislang umfassendste Ausstellung über dieses Thema zeigt &amp;laquo;Aufstieg und Fall der Apartheid: Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens&amp;raquo; auf vielschichtige, aufrüttelnde und dramatische Weise das Erbe der Apartheid in Südafrika in dokumentarischen Bildern. Diese Bilder reagierten auf die Methoden und Prozesse des Apartheid-Regimes von seinen Anfängen 1948 bis zu den ersten demokratischen, nicht von der Hautfarbe bestimmten Wahlen 1994, die das Ende der Apartheid markierten. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Mit mehr als 600 dokumentarischen Fotografien, Kunstwerken, Filmen, Nachrichtenbildern, Büchern, Zeitschriften und Archivmaterialien nimmt die Ausstellung über 2000 Quadratmeter im Ostflügel des Haus der Kunst ein. Den Auftakt bilden zwei Filmausschnitte, die in der Eingangsgalerie einander gegenübergestellt sind: Die Feier zum Wahlsieg der Afrikaner National Party 1948 und die Rede von Präsident F.W. de Klerk, der im Februar 1990 die Haftentlassung von Nelson Mandela verkündet. Die Ausstellung untersucht auf fesselnde Weise eine der streitbarsten Epochen des 20. Jahrhunderts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beleuchtet werden die verschiedenen Strategien von Fotografen und Künstlern: von der Sozialdokumentation bis zur Reportage, vom Fotoessay bis zu künstlerischen Anverwandlungen von Presse- und Archivmaterial. Durch diese vielfältigen Bilder wird die visuelle Denkweise von Fotografen und Künstlern erkundet und den Fragen nachgegangen, die diese Bilder stellen: Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Bürgerrechten und dem Widerstand gegen die Apartheid. &amp;laquo;Aufstieg und Fall der Apartheid&amp;raquo; versammelt viele ikonische Fotografien, die bislang selten öffentlich gezeigt worden sind, und bietet einen neuen historischen Überblick über die Reaktionen von Fotografen und Künstlern auf die Apartheid.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung argumentiert, dass sich durch die Machtübernahme der Afrikaner National Party 1948 und die Einführung der Apartheid als Rechtsgrundlage jeglichen Regierungshandelns die visuelle Wahrnehmung Südafrikas verschoben hatte: von einem &amp;laquo;relativ harmlosen kolonialen Gebiet mit Rassentrennung zu einem heiß umkämpften Gebiet, in dem die große Mehrheit der Bevölkerung um Gleichheit, demokratische Vertretung and Bürgerrechte kämpfte&amp;raquo; (Okwui Enwezor). Unmittelbar mit der Einführung der Apartheid wurden Fotografen in Südafrika auf die Veränderungen aufmerksam, die sich in Politik und Gesellschaft ereigneten, und entsprechend wandelte sich die visuelle Sprache der Fotografie: Sie diente immer weniger als anthropologisches und zunehmend als politisches Werkzeug. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Niemand dokumentierte den Kampf gegen die Apartheid besser, kritischer und prägnanter als südafrikanische Fotografinnen und Fotografen. Deshalb zeigt die Ausstellung – mit Ausnahme einiger wichtiger westlicher Fotografen wie Ian Berry, Dan Weiner, Margaret Bourke-White, Hans Haacke und Adrian Piper – fast ausschließlich Arbeiten südafrikanischer Künstlerinnen und Künstler. Ihre Bilder verwehren sich gegen den schlichten Gegensatz von Opfer und Täter. Vielmehr zeigen sie eine fortschreitende Dynamik von Unterdrückung und Widerstand. Die Ansätze reichen von der &amp;laquo;engagierten&amp;raquo; Fotografie der Fotoessays über die &amp;laquo;Struggle Photography&amp;raquo; – sozialdokumentarische Arbeiten, die mit politischem Aktivismus Hand in Hand gingen –, bis hin zu Fotoreportagen; die Fotografen zeigten die Bürgerinnen und Bürger Südafrikas dabei nicht nur als Opfer, sondern in ihrem Engagement für die eigene Emanzipation. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung umfasst Arbeiten von Leon Levson, Eli Weinberg, David Goldblatt und von Mitarbeitern der Zeitschrift &amp;laquo;Drum&amp;raquo; in den 1950er-Jahren wie Peter Magubane, Jürgen Schadeberg, Alf Kumalo, Bob Gosani und G.R. Naidoo. Ebenfalls vertreten ist die investigative Straßenfotografie von Ernest Cole und George Hallett aus den 1960er-Jahren, Reportagebilder von Sam Nzima und Noel Watson, Protestbilder der &amp;laquo;Black Consciousness&amp;raquo;-Bewegung und der Studentendemonstrationen der 1970er-Jahre sowie Arbeiten aus dem Afrapix-Kollektiv der 1980er- und Reportagen der Mitglieder des sogenannten Bang Bang Clubs aus den 1990er-Jahren. Arbeiten einer jüngeren Generation südafrikanischer Fotografen wie Sabelo Mlangeni und Thabiso Sekgale sowie Bilder des &amp;laquo;Center for Historical Reenactments&amp;raquo;, dessen Projekte die bis heute spürbaren Spätfolgen der Apartheid auf oft subtile Weise neu bewerten, runden die Ausstellung ab.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die südafrikanischen Fotografinnen und Fotografen vertraten klar eine politische Überzeugung: Sie wehrten sich gegen das Apartheid-Regime und setzten die Fotografie als Waffe des Widerstands ein. So verstand sich die unabhängige Fotoagentur Afrapix, die 1982 von Omar Badsha und Paul Weinberg gegründet worden war, als Gruppe &amp;laquo;kultureller Arbeiter&amp;raquo;. Die Mitglieder von Afrapix vertraten den Standpunkt, dass die politische Überzeugung an erster Stelle kommen müsse und dass die Fotografie – ebenso wie Literatur und Theater – Teil der Anti-Apartheid-Bewegung sei. Diese Einstellung wurde von Fotografen wie Peter McKenzie geteilt, der bei einer Kulturkonferenz des ANC (African National Congress) in Gabarone, Botswana 1982 argumentierte, dass die Arbeit von Kulturschaffenden notwendigerweise Teil des Kampfes gegen die Apartheid sein müsse. McKenzies Aussage stand dabei in scharfem Gegensatz zu David Goldblatts Meinung, dass Fotografen mit dem größtmöglichen inneren Abstand Ereignisse dokumentieren sollten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am anderen Ende des Spektrums steht die sogenannte &amp;laquo;Struggle&amp;raquo;- oder &amp;laquo;Frontline&amp;raquo;-Fotografie. Sie zeichnet sich durch ihre Unmittelbarkeit aus und erweckt den Eindruck, man befinde sich mitten im Geschehen. Das Motto von Peter Magubane, der diese Bewegung mitbegründet hat, lautete: &amp;laquo;Wenn du ein Bild willst, bekommst du es auch - und zwar unter allen Umständen.&amp;raquo; Die Fotografien bilden verschiedene historische Ereignisse ab. Dazu zählen der &amp;laquo;Treason Trial&amp;raquo; von 1956-61, der mit dem Freispruch von 156 Anti-Apartheid-Kämpfern, darunter auch Nelson Mandela, endete; das Sharpeville-Massaker von 1960, bei dem die Polizei 69 Demonstranten erschoss; die Freilassung von Mandela nach 27 Jahren Haft; und der Bürgerkrieg zwischen gegnerischen politischen Gruppen im Zuge der Wahlen von 1994. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dabei erzählt die Ausstellung jedoch nicht die Geschichte der Apartheid selbst. Sie befragt vielmehr kritisch die normativen Symbole und Zeichen der fotografischen und visuellen Reaktionen auf die Apartheid. So gehörten zur Bildwelt der Apartheid auch ritualisierte Gesten. Die &amp;laquo;Daumen hoch&amp;raquo;-Geste als Zeichen der Solidarität unter den Aktivisten entstand in der gewaltlosen Anfangszeit der Bewegung, als man zivilen Ungehorsam und Streiks noch für wirksame Mittel hielt. Nach dem Sharpeville-Massaker von 1960 wurde der Widerstand militant. Den erhobenen Daumen löste die geballte Faust ab, weltweit das Symbol von Black Power. Seit der Bestattung der Opfer des Sharpeville-Massakers verliehen schwarze Südafrikaner ihrem Gefühl von Gemeinschaft und Identität oft bei Begräbnissen Ausdruck. Ihre öffentliche Trauer wurde zu einer ritualisierten Form der Mobilisierung der Massen und des gesellschaftlichen Ungehorsams.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die zerstörerischen Auswirkungen der Apartheid auf das alltägliche Leben reichten vom Gewöhnlichen, ja Banalen, bis zu bürokratischer und institutioneller Reglementierung. Die Ausstellung zeigt eine Vielzahl öffentlicher Beschilderungen, die Weißen, Afrikanern und anderen Nicht-Europäern die Segregation befahl. Ernest Cole etwa dokumentierte ausführlich die Schilder in Bahnhöfen, Banken, Bussen, an Taxiständen und auf den Straßen von Johannesburg und Pretoria in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre. Ein anderes exemplarisches Bild hat Peter Magubane 1956 aufgenommen. Es zeigt eindrucksvoll die Restriktionen der Apartheid im privaten und öffentlichen Raum: Ein weißes Mädchen sitzt auf einer Bank mit der Aufschrift &amp;laquo;Europeans only&amp;raquo;. Seine schwarze Nanny krault es im Nacken, doch sie muss dabei auf der Rückseite derselben Bank sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Alltag bestand indes nicht nur aus den Demütigungen staatlich verhängter Segregation. Die Zeitschrift &amp;laquo;Drum&amp;raquo;, eins der wichtigsten Medien des gesellschaftlichen Lebens in Südafrika, vereinte den ungeschönten Realismus der Reportage mit einer Fantasiewelt der Normalität, mit Selbstentwürfen nichteuropäischer Dandys und Schönheitsköniginnen und mit dem Überschwang des Lebens in den Townships. Auf den Seiten von &amp;laquo;Drum&amp;raquo; gab es Bilder aus Entertainment und Freizeit, von kulturellen Ereignissen und Celebrities. Die Zeitschrift umfasste eine weite Spanne von Motiven – von erbarmungsloser Dokumentarfotografie bis zu Bildern von Mode, Tanzrevuen und Konzerten. &amp;laquo;Drum&amp;raquo; erschloss der Fotografie ein politisch sensibles, aufmerksames Publikum und gab südafrikanischen Fotografen zum ersten Mal die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit Kollegen aus anderen afrikanischen Ländern, Indien und Europa.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 1990 konzentrierte sich das Interesse der internationalen Presse auf die bevorstehende Freilassung von Nelson Mandela. Die Fotografien aus Südafrika hatten den Boden dafür bereitet, dass die Weltöffentlichkeit an der Zukunft des Landes Anteil nahm. Die Ausstellung fragt vor diesem Hintergrund auch danach, ob Fotografie dazu beitragen kann, über das politische Gesicht der Welt zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aufstieg und Fall der Apartheid&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Fotografie und Bürokratie des täglichen Lebens&lt;br /&gt;
15. Februar bis 26. Mai 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2578.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Eli Weinberg: Porträt von Nelson Mandela mit traditionellen Perlenketten und einem Betttuch. Er versteckte sich vor der Polizei während seiner Zeit als &amp;#039;Black Pimpernel&amp;#039;, 1961; Courtesy of IDAFSA &quot; width=&quot;540&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2014.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Greame Williams: Walter Sisulu und seine Frau Albertina in ihrem Haus in Soweto nach seiner Haftentlassung, 1989; Courtesy the artist, © Greame Williams&quot; width=&quot;585&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1120.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Greame Williams: Nelson Mandela mit Winnie Mandela bei seiner Entlassung aus dem Victor Vester Gefängnis, 1990; Courtesy the artist, © Greame Williams.&quot; width=&quot;813&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/06_333.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Greame Williams: Rechte Gruppierungen versammeln sich auf dem Church Square in Pretoria, um ihrem Ärger über die Regierung unter F.W. de Klerk Luft zu machen, die versucht, das Land zu reformieren, 1990; Courtesy the artist, © Greame Williams&quot; width=&quot;546&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/07_128.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Jodi Bieber: Protest gegen die Ermordung von Chris Hani, 1993; © Goodman Gallery Johannesburg&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;597&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/08_74.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Gille de Vlieg: Jean Sinclair, Gründungsmitglied der Black Sash-Gruppe, demonstriert in der Jan Smuts Ave in Johannesburg, 30. Mai 1985; © Gille de Vlieg&quot; width=&quot;530&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-02-15 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/57&quot;&gt;Haus der Kunst&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/22966#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 02:46:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">22966 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Unter 10 - Wertvolles en Miniature</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/22792</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_3806.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Unter 10 - Wertvolles en Miniature&amp;raquo; - Schätze aus den Sammlungen des Wien Museums, die vom 31. Januar bis 26. Mai 2013 zu sehen ist, präsentiert mit strikter Spielregel: Kein Exponat ist größer als 10 Zentimeter. Das betrifft Breite, Höhe, Tiefe oder Durchmesser. Lupen sind vorhanden. Ein Festival der Schaulust, ein Parcours des Entdeckens und Staunens, der zur Feinjustierung des Blicks einlädt. &lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Im Biedermeier trieb man die Kunst der Miniaturisierung ans Limit – &amp;laquo;Fingerl-Kalender&amp;raquo;, Miniaturbilder oder eine Pendeluhr in Fingerhut-Größe zeugen von Virtuosität auf kleinstem Raum. Aber es gibt auch handfeste funktionelle Gründe, warum Dinge klein sind: Das gilt für Babyutensilien ebenso wie für Reiseteleskop oder Riechfläschchen. In Zeiten der Illegalität mussten auch politische Flugzettel klein sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Begriff &amp;laquo;Wertvolles&amp;raquo; bezieht sich im Wien Museum nicht nur auf exquisite Kleinkunstwerke, sondern auch auf Zeitdokumente aus dem Alltag wie einen 50-Heller-Kassenschein aus dem Jahr 1920, &amp;laquo;zur Linderung der Kleingeldnot&amp;raquo;. An Kuriosem mangelt es nicht: Kaiserin Elisabeths Schuhknöpfler wird ebenso aus dem Depot geholt wie kleine, oft befremdliche Erinnerungsstücke an den Tod großer Meister: Holzsplitter von Schuberts Sarg, ein Stück von Beethovens Sterbekleid oder Zähne von Hugo Wolf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die scheinbar absurde Einschränkung auf Bilder und Gegenstände unter 10 Zentimeter ist auch ein Kommentar zum Sammeln: Jedes Ordnungssystem ist mutwillig, egal ob chronologisch, alphabetisch, nach Inventarnummer oder nach Größe.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unter 10&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wertvolles en Miniature&lt;br /&gt;
31. Januar bis 26. Mai 2013&lt;br /&gt;
Sonderausstellungsraum, 1. OG&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2548.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Zappler (Miniatur-Standuhr), um 1830. Herstellung: Johann Rettich, Wien. Höhe 2,9 cm (ohne Sockel); © Wien Museum&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;752&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2525.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Schnupftabakdose mit Ansicht von Wien, 1800. Länge 9,3 cm; © Wien Museum&quot; width=&quot;795&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2434.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Glückwunschkarte mit Zug- und Hebelmechanismus, 1815/1820. 9 x 7 cm; © Wien Museum&quot; width=&quot;506&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-01-31 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-26 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/360&quot;&gt;Wien Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/22792#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/43">Reminder</category>
 <pubDate>Mon, 20 May 2013 02:34:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">22792 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Ed Ruscha - Los Angeles Apartments</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24094</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4125.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Ed Ruscha; Ruscha Ed; Ruscha, Ed; Ruscha&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Die Ausstellung befasst sich mit Fotografien, Fotobüchern und Zeichnungen des amerikanischen Künstlers Ed Ruscha (geb. 1937). Er hat sich 1965 mit Wohngebäuden in Los Angeles und in der Umgebung der Stadt beschäftigt. Ruscha fotografierte sie und reproduzierte einen Teil dieser Aufnahmen in seinem dritten Fotobuch &amp;laquo;Some Los Angeles Apartments&amp;raquo;. Manche der Fotografien dienten ihm als Vorbild für lineare Bleistift- und Graphitzeichnungen. Letztere lassen sich in ihrem Anspruch und ihrer Ausarbeitung mit monochromen Gemälden vergleichen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Ruscha hat immer wieder Fotografien zum Ausgangspunkt seiner Arbeit gemacht, sie hatten für ihn die Bedeutung von Readymades. Tankstellen, die er 1962 auf seinen Reisen zwischen Oklahoma City und Los Angeles fotografiert hat, zeigen seinen unprätentiösen Umgang mit diesem Medium. Die Aufnahme der Tankstelle Standard Station Amarillo, Texas diente ihm als Vorbild zahlreicher Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde. Die Motive dieser Werke sind einerseits fotografisch vorgeprägt, andererseits von dem Medium des Filmes, insbesondere dem Cinemascope-Format, beeinflusst. Farbige Studien, die er für die grossformatigen Gemälde Standard Station Amarillo, Texas und Large Trademark with Eight Spotlights von 1962 beziehungsweise 1963 ausgeführt hat, kontrastieren mit den monochromen Zeichnungen der Apartments. Sie zeigen seinen Umgang mit der Farbe, die signalhaft und wie in der Werbung auf wenige Grundfarben, auf Rot, Gelb und Blau, reduziert wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Graphitzeichnungen der Los Angeles Apartments nähern sich in ihrer Monochromie Schwarzweissfotografien an. Sie erinnern ihrerseits an Abzüge auf Fotopapier. Die Fotografie bildet also eine Voraussetzung für die Zeichnungen, indem sie die architektonischen Motive geliefert hat, doch hat auch beim Zeichenvorgang selbst, wie bei der Fotografie, der Umgang mit Licht und Projektion eine Rolle gespielt. Aus &amp;laquo;einfach&amp;raquo; gehaltenen Aufnahmen, die bewusst mit einer gewissen Beliebigkeit bis hin zur Sorglosigkeit im Sinne einer Amateurtätigkeit ausgeführt sind, entstehen nun ästhetisierte und idealisierte, zugleich aber irreale Bilder. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zeichnungen tendieren regelrecht zu Chiffren, sie dokumentieren nicht, sondern verbildlichen gerade das Gegenteil dessen, was die Fotografie bereithält und für sich beanspruchen kann. Diese verleiht einem bestimmten Zeitpunkt, dem Zufälligen, dem Flüchtigen, dem Momentanen Dauer, hält Architekturen fest und zugleich all jene erzählerischen Einzelheiten, welche damit verbunden sein können, wie parkende Autos oder Wolken am Himmel. So setzt der Künstler mit den beiden Medien auch unterschiedliche Modi ein, um die Apartments von zwei Seiten her zu &amp;laquo;beleuchten&amp;raquo;. Dabei kommt den Zeichnungen traditionell die Seite der schönen Kunst zu. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Fotografien jedoch haftet die Idee des Fotojournalismus und der Fotodokumentation an, nicht aber die eines auf Ästhetik bedachten, autonomen Kunstwerks. Das Stilmittel ist in beiden Fällen das der Parodie oder der Übertreibung. So wie die Fotografien in Ruschas Buch den Betrachter und dessen Erwartungen &amp;laquo;enttäuschen&amp;raquo;, weil sie nicht &amp;laquo;schön&amp;raquo; sind, brechen die Zeichnungen mit der traditionellen Vorstellung von Zeichnung und Malerei. Die Graphitzeichnungen wirken vielmehr wie ideale Fotografien. Ihre Motive sind ausgewogen komponiert, in Ausschnitten nahe an den Betrachter herangerückt, &amp;laquo;gezoomt&amp;raquo;, und alles &amp;laquo;Störende&amp;raquo;, Autos, Telefon- und Stromleitungen, ist entfernt. Die Fotografien hingegen, die ihre Motive weitgehend unangetastet lassen, können doch schonungslos sein im bildlichen Zugriff bis zur Respektlosigkeit, welche wiederum Züge von distanzierter Beliebigkeit annehmen kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beide Darstellungsweisen bringen so die Entfremdung der Menschen gegenüber ihrer Umwelt und sich selbst zum Ausdruck. Die Graphitzeichnungen sind abstrakte und realistische Bilder zugleich, die dem Reich der Imagination entstammen. Es sind entmaterialisierte Traumbilder, die sich dem Betrachter immer wieder entziehen, obwohl sie sich auf die Fotografie berufen. Sie sind letztlich ungreifbar, scheinen nur aus Licht und Schatten zu bestehen, nur auf der Oberfläche des Papieres zu existieren. Ruschas Los Angeles Apartments werden so zu Zeichen einer Wohnkultur, die unter Vortäuschung von Individualität und mit uneinlösbaren Versprechungen der Austauschbarkeit und Beliebigkeit das Wort redet. Sie sind daher einfach das, was sie darstellen: Fassaden. &amp;laquo;Los Angeles ist für mich wie eine Reihe von Ladenfronten – von der Strasse ausgehende senkrechte Flächen –, und da ist fast nichts hinter diesen Fassaden. Es ist alles Fassade hier. Das ist es, was mich an dieser Stadt überhaupt interessiert, ihre Fassadenhaftigkeit.&amp;raquo; (Ed Ruscha).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt werden über 60 Arbeiten des Künstlers, Fotografien, Fotobücher und Zeichnungen, ausgestellt. Darunter befinden sich Leihgaben aus dem Whitney Museum of American Art, New York, dem Museum of Modern Art, New York, dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington D.C., der National Gallery Washington D.C., dem Cleveland Museum of Art, der Tate Millbank, London, den Tate and National Galleries of Scotland, von der Gagosian Gallery New York und anderen privaten Sammlern.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ed Ruscha - Los Angeles Apartments&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
8. Juni bis 29. September 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2763.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ed Ruscha: Bronson Tropics, 1965. The Cleveland Museum of Art; © Ed Ruscha&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;559&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2739.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ed Ruscha: San Fernando Valley, 1965. Whitney Museum of American Art, New York; © Ed Ruscha&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;580&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2629.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Ed Ruscha: St. Tropez, 1965/2003. Kunstmuseum Basel; © Ed Ruscha&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;735&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-09-29 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/177&quot;&gt;Kunstmuseum Basel&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-noderef&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf KO-Inhalte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/10643&quot;&gt;Ed Ruscha - 50 Jahre Malerei&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/24080&quot;&gt;Ed Ruscha. Books &amp;amp; Co&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/20886&quot;&gt;Reading Ed Ruscha&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24094#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Sun, 19 May 2013 04:22:00 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24094 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Unkraut als Metapher für das Wilde</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24098</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4127.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-keywords&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Schlagworte:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;Lois Weinberger; Weinberger Lois; Weinberger, Lois; Weinberger&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum zeigt bis 27. Oktober 2013 eine umfangreiche Werkschau zu Lois Weinberger anlässlich seines 65. Geburtstags. Der renommierte Tiroler Künstler hat dafür über 50 seiner Werke von den späten 1970er Jahren bis heute ausgewählt, die in Tirol bislang nicht ausgestellt waren. Weinberger arbeitet auf unkonventionelle Weise mit dem Verhältnis zwischen Natur- und Zivilisationsraum.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Er lenkt den Blick auf Randzonen unserer Gesellschaft und stellt Hierarchien in Frage. Seine Zeichnungen, Texte, Fotografien, Skulpturen und Marginalien eröffnen mitunter archaische und mystische Welten. In der Ausstellung zu sehen sind zentrale Arbeiten wie seine installative &amp;laquo;Invasion&amp;raquo; von Baumschwämmen, seine &amp;laquo;Wilde Cubes&amp;raquo; und Varianten seines &amp;laquo;Green Man&amp;raquo;. Als sichtbares Zeichen nach außen gestaltet Weinberger auf dem Balkon des Museums eine Installation mit Pflanzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Prägend für das künstlerische Schaffen Weinbergers sind seine Kindheitserfahrungen mit Tieren und Pflanzen, mit Bräuchen und Riten auf dem elterlichen Bauernhof in Tirol. 1977 gibt Weinberger den erlernten Schlosserberuf auf und beginnt, sich auf unkonventionelle Weise mit dem Verhältnis zwischen Natur- und Zivilisationsraum auseinanderzusetzen. Zunächst sammelt er Objekte und Fundstücke aus seiner Umgebung und startet eine &amp;laquo;fragmentarische Bestandsaufnahme&amp;raquo; seines Heimatorts, ohne damit ein Kunstwollen zu beabsichtigen. Bald erweitert er seinen Radius auf einen sich stets in Änderung befindlichen Handlungsraum und beschäftigt sich mit Motiven und Symbolen aus der Tier- und Pflanzenwelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weinbergers Aufmerksamkeit gilt in erster Linie dem zumeist Unbeachteten, dem Marginalen und dem an den Rand der urbanen Existenz Gedrängten. Besonders interessieren den Künstler die Ruderalpflanzen, die gemeinhin als &amp;laquo;Unkraut&amp;raquo; angesehen werden. Die Trümmerflora, die sich als Erstbewuchs auf Schutthalden und Brachen bildet, die durch den Menschen nicht gebändigte Natur, wird kennzeichnend für seine Arbeit. Mit den Ruderalpflanzen besetzt er symbolhaft ein weites Feld. Sie sind eine Metapher für den Widerstand gegen die vorherrschende Ordnung bzw. für Freiheit. Seine Arbeitsweise und sein künstlerisches Arbeitsfeld umreißt Weinberger mit dem Begriff &amp;laquo;Ruderal Society&amp;raquo;. Er distanziert sich damit von jeglicher Vereinnahmung durch die Ökologiebewegung unserer Zeit sowie das reglementierende Eingreifen in die Prozesse der Natur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anfang der 1990er Jahre entwirft Weinberger den &amp;laquo;Wild Cube&amp;raquo; – eine Torstahl-Einfriedung, die der Beachtung von Spontanvegetation dient und ordnende Kräfte in Frage stellt. Gleichzeitig beginnt der Künstler mit den subversiven Pflanzentransfers im Stadt- und Landschaftsraum. Von 1988 bis 1999 bebaut er sein &amp;laquo;Gartenarchiv&amp;raquo;, ein Stück Land am Rande von Wien in der Nähe der Alten Donau. Das &amp;laquo;Gebiet&amp;raquo; wird zum Reservoir von gefährdeten Pflanzen aus Osteuropa. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ab Mitte der 1990er Jahre verwandelt Weinberger alltägliche Transportmittel wie Einkaufstaschen in &amp;laquo;transportable Gärten&amp;raquo;. Sein mit aus Süd- und Südosteuropa stammenden Neophyten bepflanztes Bahngleis bei der documenta 1997 in Kassel, das als Metapher für die Migrationsprozesse unserer Zeit zu sehen ist, oder sein karger Dachgarten auf dem Watari Museum in Tokio sorgen für Furore. Das für die neue Sozial- und Wirtschafts-wissenschaftliche Fakultät der Universität Innsbruck 1999 geschaffene Kunst-am-Bau-Projekt &amp;laquo;Garten – eine poetische Feldarbeit&amp;raquo; wird über mehrere Monate von Demonstrationen bekämpft und von der Politik verunglimpft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Großteil der Arbeiten von Weinberger ist einer ständigen, naturbedingten Veränderung unterworfen. Mit dem Medium der Fotografie dokumentiert der Künstler seine wachsenden, blühenden und verblühten Positionen. Seine Fotos erzählen von gesellschaftlichen Phänomenen wie Migration, Ausgrenzung, von Vergänglichkeit und Schönheit abseits von Ordnung und Struktur. Sie zeigen den Künstler inmitten seines Materials.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das geschriebene Wort hat bei Weinberger eine ebenso große Bedeutung wie seine zufällig erscheinenden Fundstücke, Notizen, Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Objekte, Fotos, Filme und Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Beschreibungen, Sätze und Texte handeln nicht über seine Kunst, sondern sie sind Teil davon. Oftmals wirken sie selbst wie grafische Arbeiten und Bilder, die nicht illustrieren oder interpretieren, sondern interpunktieren. &amp;laquo;Brachen / Peripherien / Lücken im Urbanen / sind Orte, an denen sich die Grenzen als Weiterführendes – Bewegtes – Unsicheres zeigen&amp;raquo;, steht z. B. am Beginn eines 1990 verfassten Textes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Künstler präsentiert im Ferdinandeum über 50 seiner in Tirol bislang nicht ausgestellten Werke von den späten 1970er Jahren bis heute. Die Ausstellung, die wie ein Pfad durch das rund 40-jährige Schaffen Weinbergers angelegt ist, beginnt mit Exponaten, die noch in seinem Heimatort Stams entstanden sind, und endet mit aktuellen Arbeiten aus seinem Atelier in Gars am Kamp.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Zur Ausstellung erscheint die Begleitpublikation &amp;laquo;StudioHefte 14. Lois Weinberger&amp;raquo; mit einem Vorwort von Wolfgang Meighörner und einem Text von Günther Dankl. Sie dokumentiert die Werkschau mit über 30 Abbildungen (ISBN 978-3-900083-44-1, Preis EUR 5, online bestellbar unter www.tiroler-landesmuseen.at). Ebenfalls im Museumsshop der Tiroler Landesmuseen erhältlich ist die 2013 im Hatje Cantz Verlag erschienene, umfassende Monografie zu Lois Weinberger.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Lois Weinberger&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
17. Mai bis 27. Oktober 2013&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2765.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lois Weinberger: Wild Cube; Foto: Gerbert Weinberger&quot; width=&quot;900&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2741.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lois Weinberger: Installation mit Pflanzen auf dem Balkon des Ferdinandeum, 2013; Foto: TLM&quot; width=&quot;714&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2631.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lois Weinberger: &amp;#039;Das über Pflanzen ist eins mit ihnen&amp;#039;, documenta x, Kassel 1997. Bahngleis mit Neophyten aus Süd- und Südosteuropa, 100 m lang; Foto: Dieter Schwerdtle&quot; width=&quot;539&quot; height=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2145.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lois Weinberger: Garden St. Pölten, 1994/2002. Plastikeimer, Erde, Spontanvegetation; Landesmuseum Niederösterreich; Foto: Helmut Lackinger. © Landesmuseum NÖ&quot; width=&quot;892&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/05_1198.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Lois Weinberger: Green Man, 2004. Fotografie 110 x 110 cm; Foto: Paris Tsitsos&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;650&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-05-17 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-10-27 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/329&quot;&gt;Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24098#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/41">Sonstige</category>
 <pubDate>Sun, 19 May 2013 04:15:51 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24098 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
<item>
 <title>Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck</title>
 <link>http://kultur-online.net/?q=node/24095</link>
 <description>&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-intro-pic&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/tn_4126.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot; width=&quot;90&quot; height=&quot;90&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-intro-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;&amp;laquo;Kunst für Alle!&amp;raquo; lautete in den 1960er und -70er Jahren eine der zentralen Maximen der Kunstwelt. Kunst sollte nicht nur der Elite gehören. Vielmehr legten Künstlerinnen und Künstler Wert darauf, ihre Arbeiten möglichst vielen zugänglich zu machen. In Auflagen produzierte Kunst bot hier die Lösung. So taten sie sich mit Verlegern zusammen, um Kunstwerke in hohen Auflagen zu niedrigen Preisen herzustellen. In der Ausstellung Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck gibt das WHM nun mit rund 380 Exponaten einen ebenso umfassenden wie faszinierenden Einblick in die ganz eigene Welt der Auflagenkunst der 1960er und 1970er Jahre.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-architecture-body-text&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;p&gt;Als Ausgangspunkt dient die Sammlung des Düsseldorfer Rechtsanwalts Heinz Beck, der sich ab den 1960er Jahren auf Auflagenwerke spezialisierte. Neben Multiples und Druckgrafiken sammelte er Künstlerbücher, -schallplatten und -postkarten. Als er vor 25 Jahren, 1988, rund 2.600 Werke dem Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein vermachte, konnte die bestehende Sammlung konstruktiv-konkreter Kunst um eine wichtige Säule erweitert werden. Zum 25-jährigen Jubiläum wurden die Bestände der Sammlung Heinz Beck wissenschaftlich aufgearbeitet, wobei erstmals auch die Künstlerschallplatten und -Bücher erfasst wurden. Zudem zeigte sich, dass ihr die lange gängige Bezeichnung Pop-Sammlung nicht gerecht wurde, da sie auch zahlreiche Werke von Fluxus, Conceptual Art, Op-Art, Konkreter Poesie und Neuer Musik enthält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ausstellung &amp;laquo;Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck&amp;raquo; zeigt die Sammlung erstmals in ihrer Breite. Der Fokus liegt auf der Tätigkeit der Verleger, ohne die es keine Auflagenkunst und damit auch Heinz Becks spezielles Sammlerinteresse nie gegeben hätte. Der Rundgang führt von seinem Düsseldorfer Wohnzimmer in die wichtigsten westlichen Kunstzentren der 1960er und -70er Jahre. Vorgestellt werden bedeutende Verlage wie die Editionen René Block, Hansjörg Mayer und Staeck, Rosa Esmans Tanglewood Press und Wolfgang Feelischs VICE-Versand. Die Verlegertätigkeit der documenta-Foundation und der Kunstvereine ist ebenso Thema wie die zahlreichen Künstlerverlage jener Zeit, etwa die Edition MAT von Daniel Spoerri, Factory Additions von Andy Warhol oder die Something Else Press von Dick Higgins. Am Ende des Parcours bieten Hörstationen einen Einblick in Heinz Becks teils eigenwillige Plattensammlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Werken von Arman, Mary Bauermeister, Joseph Beuys, Marcel Broodthaers, Christo, Jörg Immendorff, Alison Knowles, Yayoi Kusama, Roy Lichtenstein, Hermann Nitsch, Claes Oldenburg, Sigmar Polke, Mieko Shiomi, Daniel Spoerri, Ben Vautier, Wolf Vostell, Andy Warhol und vielen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;/br&gt;&lt;br /&gt;
Zur Ausstellung erscheint im Wienand Verlag ein Katalog mit Texten von Kerstin Skrobanek, Nina Schallenberg, Herbert Nolden, Reinhard Spieler und Klaus Staeck sowie Interviews mit René Block, Frank Dommert, Rosa Esman, Wolfgang Feelisch, Armin Hundertmark, Rolf Ricke und Klaus Staeck, Museumspreis 29,80 Euro. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gut aufgelegt. Die Sammlung Heinz Beck&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
8. Juni bis 25. August 2013&lt;br /&gt;
Vernissage: 7. Juni 13, 19 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-image field-field-architecture-pics&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Bilder:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/01_2764.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Yayoi Kusama: Schuh mit 3 Phalli, 1966. Damenschuh mit Goldfarbe bemalt, 3 aus Stoff genähte ausgestopfte Phalli, 14 x 27 x 8 cm; Ex. 27, Verlag: Edition Rolf Ricke, Kassel. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;787&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/02_2740.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Edward Kienholz: Dome Edition Düsseldorf, 1973. Aluminiumkoffer, Messingbeschläge, farbige Kunstharzmasse, mit Draht und Bleiplombe verschlossen, 30,5 x 40 x 12,5 cm; 137/300 Ex., Verlag: Kunsthalle Düsseldorf. Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein
&quot; width=&quot;899&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/03_2630.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Joseph Beuys und Wolfgang Feelisch vor der Kunstakademie Düsseldorf mit Exemplaren des Multiples Intuition, 1972; Foto: Nino Barbieri&quot; width=&quot;886&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://kultur-online.net/files/exhibition/04_2144.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Heinz Beck in seinem Esszimmer, umgeben von Werken aus seiner Sammlung, ca. 1968&quot; width=&quot;863&quot; height=&quot;600&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-start&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Start der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-06-08 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-date field-field-exhibition-end&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Ende der Ausstellung:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;2013-08-25 &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-nodereference field-field-architecture-address-ref&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Verweis auf Adresse:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;/?q=node/13465&quot;&gt;Wilhelm-Hack-Museum&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-text field-field-week-recommend&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Tipp der Woche:&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;&lt;div class=&quot;field-item&quot;&gt;0&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;</description>
 <comments>http://kultur-online.net/?q=node/24095#comment</comments>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/6">Ausstellungen</category>
 <category domain="http://kultur-online.net/?q=taxonomy/term/15">Preview</category>
 <pubDate>Sun, 19 May 2013 04:06:29 +0200</pubDate>
 <dc:creator>fear</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">24095 at http://kultur-online.net</guid>
</item>
</channel>
</rss>
