21. Juli 2020 - 18:38 / Aktuell / Kunst im öffentlichen Raum 

Das in Niederösterreich gelegene Lunz ist nicht nur ein beliebter Ort der Sommerfrische, sondern auch Standort des Wassercluster Lunz, der nun mit einem Mahnmal auf die Geschichte jenes Areals verweist, auf dem eine renommierte Forschungseinrichtung zur NS-Zeit errichtet wurde. Das Kunstwerk von Florian Pumhösl reflektiert die Existenz eines Ausbildungslagers für Jugendliche in der NS-Zeit. Dabei unterstreicht der Künstler die Bedeutung der demokratischen Bildung der Jugend für die zukünftige Gestaltung der Gesellschaft und verweist auf die Verantwortung jedes Einzelnen, die Rechte in einer Gemeinschaft zu schützen.

Mit der Gestaltung einer Sgraffito-Wand greift Pumhösl bewusst ein in der Region gebräuchliches, bauhistorisches Gestaltungselement auf.

Das Mahnmal entstand in Kooperation von Wassercluster, Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich und dem Wellenklaenge Musikfestival.



NS-Mahnmal von Florian Pumhösl (Bild: Wassercluster Lunz)
NS-Mahnmal von Florian Pumhösl (Bild: Wassercluster Lunz)