30. Juli 2011 - 2:51 / Ausstellung / Sonstige 
18. Juni 2011 6. August 2011

Thematische Ausstellungen haben im Kunstforum Montafon (KFM) Tradition: Wie bereits bei "Der Weiße Tod – Lawinen" (2004), "Wintersport" (2006/07), der Wettbewerbsausstellung "Holz" 2008 und der Sommerausstellung 2009 "hoch hinauf - Alpinismus in der zeitgenössischen Kunst", bot ein Jahr später das Jahrhunderthochwasser von 1910 Anlass für eine thematische Schau unter dem Titel "Hochwasser".

Keinen konkreten aktuellen Anlass braucht es für die Gruppenausstellung, die im Sommer 2011 im KFM stattfindet. Der Titel der Schau "Malerei, f" weist darauf hin, dass das Wort "Malerei" weiblich ist – die Schreibweise ist einem gängigen Wörterbuch entnommen. Für Kurator Roland Haas war einfach an der Zeit, im KFM Stellung zu beziehen – in einer nach wie vor männerdominierten Kunstwelt zu zeigen, welches künstlerische Potential unter den österreichischen Malerinnen vorhanden ist. Vielleicht auch deshalb, weil diesem Genre in Österreich zu selten eine entsprechende Plattform geboten wird, schon gar nicht den "Frauen untern den Malern". Die fünf ausgewählten Positionen zeigen ein breites Spektrum an hochkarätiger, zeitgenössischer Malerei, wobei der Begriff "Malerei" ausgeweitet und neben klassischer Malerei von Béatrice Dreux, Franziska Maderthaner und Isa Schmidlehner die Zeichnung (Barbara Eichhorn) und Objektmalerei (Gerlind Zeilner) mit einbezogen wird. Béatrice Dreux geb. 1972 in Versaille/Ile-De-France, Frankreich, lebt und arbeitet in Wien 1993 - 1998 Akademie der bildenden Künste Wien, Wien 1993 - École de Superieure D"Arts Graphique, Paris / France 1998-1999 Arbeitstipendium Napoli, Italia 1999-2000 MAK-Schindler-Stipendium Los Angeles, USA 2005 Anton-Faistauer-Anerkennungspreis Barbara Eichhorn geb. 1965 in Freising (D), lebt und arbeitet in Wien 1994 – 2000 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien Stipendien: 1993 Hamburg, 1996 New York (BKA) und New Delhi (BKA) 1998 Frankfurt am Main Franziska Maderthaner Geb. 1962 in Wien, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich/Waldviertel 1980 bis 1985 Studium an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Herbert Tasquil (Kunstpädagogik) und Oswald Oberhuber (Grafik) 1985 bis 1986 Assistentin von Martin Kippenberger 1985 bis 1988 Kunstkritikerin bei Falter und Parnass 1998 Herausgeberin von "Idealzone Wien", die schnellen Jahre 1978 -1985/Falterverlag seit 2000 ao. Professur für Malerei und Grafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien 2004 – 2006 Vorsitzende der IG Bildende Kunst Österreich Isa Schmidlehner geb. 1971, lebt und arbeitet in Wien und Berlin 1995–2001 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien  Gerlind Zeilner geb. 1971 in Mödling 1993 - 98 Akademie der Bildenden Künste Wien 1994 Goldener Fügerpreis für Graphik 1998 Würdigungspreis des Bundesministeriums 2001 Preis des Theodor Körner-Fonds 2005 Georg Eisler-Preis 2006 Anton Faistauerpreis
Malerei, f 18. Juni bis 6. August 2011

Kunstforum Montafon
Kronengasse 6
A - 6780 Schruns

T: 0043 (0)5556 72166-30
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Barara Eichhorn, o.T., 2011. Bleistift auf Papier, 150 x 240 cm
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Gerlind Zeilner, 'Wukong' (Ausschnitt), 2011. Installation mit ausgeschnittenen Malereien auf Karton, 5,5 x 3,5 m
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