4. Februar 2016 - 1:41 / Ausstellung 
21. November 2015 7. Februar 2016

Wie kam es dazu, dass Menschen ihre Körper zu gestalten begannen, als seien sie Bildhauer und Bilder zugleich? Wann und mit wem begann die "ikonische Wende" der westlichen Körperkultur? Inwiefern war gerade die hybride, hyperbolische Körperkultur der Postmoderne den Künsten am nächsten – und was hat es zu bedeuten, dass Training mittlerweile lieber "functional" sein soll und man zum Kniebeugen wieder monumentale Turnvater-Jahn-Bärte trägt?

In "Building Modern Bodies. Die Kunst des Bodybuildings" kuratiert der an der Zürcher Hochschule der Künste lehrende Kunsthistoriker und Bodybuilding-Experte Jörg Scheller eine Ausstellung mit Film, Zeichnungen, Pumpstation und echten Exponaten. Gelebte Kunst präsentiert Schellers "Building Modern Bodies" zum Eröffnungsabend mit einer Darbietung von professionellen Bodybuildern, die ihren Wettkampfschauen in nichts nachsteht. Ein weiteres sportliches Highlight sind regelmässige Yoga-Stunden in der Ausstellung. Dass all dies zwar diverse, nicht jedoch disparate Erlebnisse und Themen sind, betont eine Reihe von Rundgängen durch die einzelnen Schauen – für Erwachsene geführt von den jeweiligen ProduzentInnen.


Building Modern Bodies. Die Kunst des Bodybuildings
21. November 2015 bis 7. Februar 2016

Kunsthalle Zürich
Limmatstrasse 270
CH - 8005 Zürich

T: 0041 (0)44 272 15 15
F: 0041 (0)44 272 18 88
E: info@kunsthallezurich.ch
W: http://www.kunsthallezurich.ch/

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