22. Februar 2020 - 1:01 / Ausstellung / Malerei / Sammlung 
22. Februar 2020 24. Mai 2020

Die Albertina widmet ihre Frühjahrsausstellung 2020 einer der bedeutendsten Privatsammlungen der französischen Moderne. Die Sammlung Hahnloser entstand zwischen 1905 und 1936 im engen freundschaftlichen Austausch zwischen dem Sammlerpaar Arthur und Hedy Hahnloser-Bühler und ihren Künstlerfreunden, darunter Pierre Bonnard, Ferdinand Hodler, Henri Matisse und Félix Vallotton. Später wurden auch deren Vorläufer Cézanne, Renoir, Toulouse-Lautrec, Van Gogh u.a. Teil der Sammlung.

Heute umfasst die immense Sammlung einzigartige Werkgruppen – Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier – der schweizerischen und französischen Moderne, darunter so prominente Werke wie Bonnards "Spiegeleffekt (Die Wanne)" (1909), Cézannes "Porträt eines Künstlers" (1877/78), Van Goghs "Sämann" (1888), Vallottons "Die Weiße und die Schwarze" (1913) oder Maillols Skulptur "Pomona".

Ein Großteil der Sammlung befindet sich heute im Besitz der Nachkommen und der Hahnloser Jaeggli Stiftung sowie dank großzügiger Schenkungen in den Kunstmuseen von Winterthur und Bern.

Sammeln war für Arthur und Hedy Hahnloser eine sinnstiftende Lebensaufgabe, an der sie ihr Umfeld aktiv beteiligten. Ihre Sammlung, die sie in der Villa Flora in Winterthur als Gesamtkunstwerk inszenierten, verstanden sie als "Lehrmuseum". Sie motivierten Verwandte und Freunde, Werke ihrer favorisierten Künstler zu erwerben oder verhalfen diesen durch Schenkungen an Privatsammler und Schweizer Kunstmuseen zu Bekanntheit. Dieses "Prinzip Hahnloser" hat die Schweizer Museumssammlungen und ihre Ankaufspolitik enorm bereichert; oft stehen die Schenkungen am Beginn umfangreicher Sammlungen der Modernen Kunst.

Mit rund 120 Werken präsentiert die Ausstellung in der Albertina einen Überblick dieser international einzigartigen Sammlung der Moderne, und beleuchtet durch Leihgaben aus dem Kunstmuseum Bern oder dem Kunstmuseum Winterthur auch ihren kulturpolitisch vorbildhaften Aspekt.

Van Gogh, Cézanne, Matisse, Hodler
Die Sammlung Hahnloser
22. Februar bis 24. Mai 2020

Albertina
Albertinaplatz 1
A - 1010 Wien

T: 0043 (0)1 534 83-555
F: 0043 (0)1 534 83-430
E: info@albertina.at
W: http://www.albertina.at/

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  •  22. Februar 2020 24. Mai 2020 /
Ferdinand Hodler, Blumenpflückendes Mädchen, 1887 © Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Ferdinand Hodler, Blumenpflückendes Mädchen, 1887 © Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Henri Manguin, Les Enfants Hans et Lisa Hahnloser, 1910 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Henri Manguin, Les Enfants Hans et Lisa Hahnloser, 1910 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Henri Matisse, Femme assise devant la fenètre ouverte, 1919 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Henri Matisse, Femme assise devant la fenètre ouverte, 1919 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Paul Cézanne, Groupe de maison, 1876/77 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Paul Cézanne, Groupe de maison, 1876/77 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Vincent van Gogh, Le Café de nuit à Arles, 1888 © Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Vincent van Gogh, Le Café de nuit à Arles, 1888 © Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Villa Flora, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Félix Vallotton, Le chapeau violet, 1907 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich
Félix Vallotton, Le chapeau violet, 1907 © Dauerleihgabe an Hahnloser/Jaeggli Stiftung, Winterthur Foto: Reto Pedrini, Zürich