13. Dezember 2019 - 14:26 / Aktuell / Film 
19. Dezember 2019
"Weltmetropole Paris" (1916–1920) und "Die Strassenkünstler von Montparnasse" (1920–1930)

Die sechsteilige Serie "Die Abenteurer der modernen Kunst" gibt mit einer fulminanten Mischung aus Archivmaterial und Animationen Einblick in das Künstlerleben in Paris zwischen 1900 und 1939, das lebendig und detailgetreu vermittelt wird. Der Filmclub im Kunstmuseum zeigt alle sechs Folgen, verteilt auf drei Abende. Am kommenden Donnerstag, 19. Dezember, um 18 Uhr stehen die dritte und vierte Folge im Programm, der Eintritt ist frei.

Weltmetropole Paris (1916–1920)
Der dritte Teil der Animationsserie handelt von Solidarität, Liebe und dem Beginn des Surrealismus. In Montparnasse hungern die ausländischen Künstler, von denen viele vor antisemitischen Pogromen aus Osteuropa geflohen sind. Einige von ihnen, darunter auch Marc Chagall, leben in der Künstlersiedlung La Ruche. Der Alltag der ausländischen Maler in Paris während des Ersten Weltkriegs ist von Hunger geprägt. Im Gemeinschaftsatelier La Ruche halten sie sich gegenseitig über Wasser.

Die Strassenkünstler von Montparnasse (1920–1930)
Als Antwort auf die Absurdität des Krieges bahnt sich die dadaistische und surrealistische Revolution an. In Paris prägen André Breton und Louis Aragon die Szene. Dalí kommt voller Ehrgeiz und Tatendrang aus Spanien und dreht gemeinsam mit Luis Buñuel den Film «Ein andalusischer Hund», bevor er an den Rand der surrealistischen Bewegung gerät. Als in Europa die faschistischen Kräfte immer stärker werden, nehmen auch unter den Surrealisten die politischen Gegensätze zu.

Die Abenteurer der modernen Kunst – Folge 3 und 4 der 6-teiligen Serie: "Weltmetropole Paris" (1916–1920) und "Die Strassenkünstler von Montparnasse" (1920–1930)
von Amélie Herrault, Pauline Gaillard und Valérie Loiseleux, FRA 2015, je 50’

Kunstmuseum Liechtenstein
Städtle 32
FL - 9490 Vaduz

T: 00423 23503-00
F: 00423 23503-29
E: mail@kunstmuseum.li
W: http://www.kunstmuseum.li/

weitere Beiträge zu dieser Adresse



  •  19. Dezember 2019 /