1. Juni 2018 - 1:40 / Archiv / Grafik 

Der in Arezzo geborene Architekt und Hofmaler der Medici, Giorgio Vasari (1511-1574), errichtete die Uffizien in Florenz und freskierte die Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore. Vor allem aber wurde er berühmt als Biograph italienischer Künstler. Sein Werk "Le Vite de‘ più eccellenti pittori scultori ed architettori" erschien erstmals 1550 und in einer zweiten stark veränderten und erweiterten Auflage 1568. Die "Viten" enthalten über einen Zeitraum von drei Jahrhunderten 108 Künstlerbiographien von Giovanni Cimabue bis Michelangelo.

Die Ausstellung präsentiert Zeichnungen Vasaris, seines Kreises und seiner Nachfolge, die ihn bereits als Kunstschriftsteller verehrte. Zeichnungen von Pollaiuolo und El Greco, heute in München, ursprünglich aus Vasaris berühmtem "Libro de‘ disegni", werden ebenso zu sehen sein wie ein kapitales Blatt des jungen Michelangelo, das die von Vasari beschriebene frühe künstlerische Orientierung des Meisters auf geradezu frappierende Weise illustriert.


Giorgio Vasari. Zum Jubiläum der zweiten Ausgabe der "Viten"
25. Mai bis 3. Juni 2018

Pinakothek der Moderne
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  •  25. Mai 2018 3. Juni 2018 /
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Giorgio Vasari: Gestürztes Pferd, um 1570. Schwarzer Stift, 240 x 374 mm; Staatliche Graphische Sammlung München. © Staatliche Graphische Sammlung München
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Giorgio Vasari: Der Erzengel Michael, um 1541. Feder in Braun, weiß gehöht, auf gelbbraun getöntem Papier, 539 x 413 mm; Staatliche Graphische Sammlung München. © Staatliche Graphische Sammlung München
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Giorgio Vasari: Das letzte Abendmahl, 1546. Feder in Braun, braun laviert, in schwarzer Kreide quadriert, 280 x 555 mm; Staatliche Graphische Sammlung München. © Staatliche Graphische Sammlung München