13. November 2019 - 10:00 / Aktuell 
21. November 2019

Wie es dazu kam, dass der stille, wortkarge Kunsthandwerker Reinhold Duschka in der Zeit des Naziterrors in Wien zwei Menschenleben rettete. Wie es ihm gelang, die Jüdin Regina Steinig und ihre Tochter Lucia vier Jahre lang in seiner Werkstatt zu verstecken. Wie sie zu dritt, an ein unsichtbares Seil gebunden, mit Glück und dank gegenseitigem Vertrauen überlebten. Was nachher geschah. Und warum uns diese Geschichte so nahegeht.

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. >Auroras Anlaß< und >Abschied von Sidonie< sind Schullektüre. Unter anderem wurde er 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

Am Seil. Eine Heldengeschichte
Moderation: Anika Reichwald (Jüdisches Museum Hohenems)
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft?", in Zusammenarbeit mit der Bücherei Hohenems und dem literatur:vorarlberg netzwerk
Veranstaltungsort
Bücherei Hohenems, Marktstraße 1a, Pfarrheim St. Karl, 6845 Hohenems
Do, 21. Nov 2019, 20:00-21:30 Uhr

Jüdisches Museum Hohenems
Schweizer Strasse 5
A - 6845 Hohenems

T: 0043 (0)5576 73989-13
E: sohler@jm-hohenems.at
W: http://www.jm-hohenems.at/

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Erich Hackl
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