30. April 2016 - 2:04 / Ausstellung 
4. März 2016 1. Mai 2016

Die künstlerischen Werke von Jens W. Beyrich entstehen aus einer Synergie, dem Sammeln von Kunst und Antiken und Entwickeln von komplexen Gleichungssystemen: Mathematik als universelle Basis für Wissenschaft und Philosophie. Beyrichs Interesse gilt Mustern als Dekoration seit den frühesten Kulturen der Menschheitsgeschichte. Geometrische Strukturen aus regelmässigen, symmetrischen, sich wiederholenden Elementen, die sich nur durch ihre asymmetrische Farbaufteilung unterscheiden, scheinen unbekannt.

Aus einer einfachen hexagonalen Struktur mit drei nicht-paarig angeordneten Farben entwickelt Beyrich zunächst einen Satz von 60 unterscheidbaren Elementen oder "Sternen", die sich dann in rechteckigen Feldern, in konzentrischen Ringen, auf Kugeln oder Polyedern zu 10126 Möglichkeiten anordnen lassen. Mit kombinierten Druckverfahren und Einsatz von Präzisionsfertigungstechnik entstehen Grafiken und Skulpturen von hohem ästhetischem Anspruch und verblüffenden Symmetrieeigenschaften. Für einige Werke entwarf er einen Satz von über 50 Anordnungsbedingungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen.

Eine Ausstellung in Kooperation mit der Philatelie Liechtenstein anlässlich der Ausgabe des fünften Kollektionsbogens mit von Jens W. Beyrich gestalteten Briefmarken.


Jens W. Beyrich. Hypersymmetrics
4. März bis 1. Mai 2016

Kunstmuseum Liechtenstein
Städtle 32
FL - 9490 Vaduz

W: http://www.kunstmuseum.li/

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