11. Oktober 2019 - 8:48 / Aktuell 

Der "Große Österreichische Staatspreis" geht in diesem Jahr an den 1963 in Innsbruck geborenen Tiroler Komponisten und Pianisten Thomas Larcher. Bei der Ehrung im Bundeskanzleramt in Wien am Donnerstagabend bezeichnete Kulturminister Alexander Schallenberg den Preisträger "einen der bedeutendsten österreichischen Künstler", dessen Werk "weit über die Grenzen der Musik hinaus" reiche. Der Preis ist mit 30'000 Euro dotiert.

Larcher studierte in Wien Komposition und Klavier und machte sich zu Beginn seiner Laufbahn als Interpret zeitgenössischer Werke einen Namen. Erste eigene Kompositionen folgten ab Ende der 1980er mit Werken wie "Naunz" für Klavier. Aber auch dem großen Format hat sich der Tiroler immer wieder gewidmet – 2011 wurde etwa das große Orchesterwerk "Red and Green" vom San Francisco Symphony Orchestra uraufgeführt. Seine erste Oper "Das Jagdgewehr" kam im Vorjahr als Auftragsarbeit der Bregenzer Festspiele zur Uraufführung.