27. November 2007 - 2:22 / Bühne / Schauspiel 

Man weiß, dass Samuel Beckett Buster Keaton bewundert hat. Weniger bekannt ist, dass der irische Literaturnobelpreisträger, der heuer 101 Jahre alt geworden wäre, einige kurze Stücke geschrieben hat, die sich durch starken schwarzen Humor auszeichnen. Der große Theatermensch Peter Brook hat fünf dieser Fragmente - Kommen und Gehen, Bruchstücke I, Rockaby, Akt ohne Worte II und Weder noch – mit Komödianten des wunderbaren britischen Théâtre de Complicité zu einem unglaublich dichten, intensiven, auch heiteren, leichten Abend zusammengefasst. Licht und spärliche Requisiten lassen durch das Spiel Bilder entstehen, die uns die ewige Gültigkeit und Universalität Becketts absurder und doch so verständlicher Welten deutlich vor Augen führen.

"Beckett war ein Perfektionist, aber kann jemand Perfektionist sein ohne einer Ahnung von Perfektion? Heute sehen wir, wie falsch die Etikettierung Becketts als verzweifelt, negativ und pessimistisch war. Natürlich erforscht er die Abgründe der menschlichen Existenz. Aber sein Humor rettete ihn und bewahrt uns letztendlich vor diesen." Peter Brook


Fragments von Samuel Beckett
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Österreich-Premiere

Mit Jos Houben, Kathryn Hunter, Marcello Magni
Regie Peter Brook
Mitarbeit Lilo Baur, Marie Hélène Estienne
Lichtdesign Philippe Vialatte

Mi 28.11.07 19.30*
Do 29.11.07 19.30*
* 18.30 Einführungsgespräch

Landestheater Niederösterreich
Rathausplatz 11
A - 3100 St. Pölten

T: 0043 (0)2742 908060–600
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