1. September 2020 - 22:35 / Aktuell / Film 
16. September 2020

Hatidze Muratova lebt mit ihrer kranken Mutter in einem Dorf ohne Straßen, Strom und fließendes Wasser in einer abgelegen Bergregion tief auf dem Balkan. Sie ist die letzte in einer langen Reihe von mazedonischen Wildbienenzüchtern, die einen lebenden Bauernhonig in kleinen Chargen auftreiben, um in der nächsten Stadt verkauft zu werden – nur vier Stunden zu Fuß entfernt. Hatidzes friedliches Dasein wird durch die Ankunft einer wandernden Familie mit ihren tosenden Motoren, sieben wild lebenden Kindern und einer Rinderherde in einen Umbruch versetzt. Hatidze erfüllt optimistisch das Versprechen des Wandels mit einem offenen Herzen und bietet ihre Zuneigung, ihren Brandy und ihre bewährte Imkerei-Beratung an.

"Betörendes, bildmächtiges Beobachtungskino und zu Recht mit Preisen überhäufte Ökostudie." (Viennale)

"Ein visuell atemberaubender Dokumentarfilm mit einer einprägsamen Protagonistin, der sanfte Kapitalismuskritik übt und zugleich an ein harmonisch-humanistisches Miteinander zwischen Mensch, Tier und Natur appelliert." (filmdienst.de)
"Der Poesie des Films kann man sich ebenso wenig entziehen wie seiner berührenden Geschichte und der unmissverständlichen Botschaft, respektvoll und sorgsam mit dem Leben um sich herum umzugehen." (kino-zeit.de)

Honeyland
Nordmazedonien 2019, 90 min, türk. O.m.U.
Regie Ljubomir Stefanov
Dokumentarfilm
Verleih: Stadtkino Wien
Eine Veranstaltung des Verein allerArt in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Bludenz.
Mittwoch, 16. September 2020 um 19 Uhr

Stiftung Lokremise
Grünbergstrasse 7
CH - 9000 St. Gallen

T: 0041 (0)71277-8200
W: http://www.lokremise.ch/

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