3. Dezember 2010 - 2:52 / Bühne / Musiktheater 

Gioachino Rossinis letztes Werk für die Bühne bildet zugleich den Höhepunkt seiner Auseinandersetzung mit der französischen Operntradition und offenbart eine Konzeption von Musiktheater, die deutlich über das traditionell Vorhandene hinausweist. Unverkennbar ist die Tendenz zum durchkomponierten Drama, wie sie dann Giuseppe Verdi bzw. Richard Wagner auf unterschiedliche Weise weiterführten.

Gianluigi Gelmetti steht für die Neuproduktion von Rossinis "Guillaume Tell" erstmals am Pult des Orchesters der Oper Zürich, ebenso wie Regisseur Adrian Marthaler zum ersten Mal am Opernhaus Zürich inszeniert. Der Blick auf den Schweizer Freiheitshelden, dessen historische Wirklichkeit immer noch Anlass zu Diskussionen gibt, gefiltert durch die Brille verschiedener Nationen, ist ungemein spannend und kann auch Aufschluss über unseren Umgang mit Mythen geben. Mit Michele Pertusi, Eva Mei, Antonino Siragusa und Alfred Muff in den Hauptpartien ist für sängerischen Glanz gesorgt.

Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; † 13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto. Seine Opern "Der Barbier von Sevilla" und "La Cenerentola" (Aschenputtel) gehören zum weltweiten Standardrepertoire der Opernhäuser.

Guillaume Tell von Gioachino Rossini
mit deutscher und englischer Übertitelung
Premiere: Samstag, 13. November 2010

Weitere Vorstellungen:
16./ 19./ 21./ 23./ 26. November 2010
2./ 7. Dezember 2010

Opernhaus Zürich
Falkenstrasse 1
CH - 8008 Zürich

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