6. Dezember 2017 - 4:40 / Aktuell 

Das Dornbirner Stadtmuseum zeigt ab Freitag, den 8. Dezember eine neue Sonderausstellung. Unter dem Titel "Dort, wo Ochs und Esel stehn. Papierkrippen aus zwei Jahrhunderten" wird eine Auswahl an verschiedensten Modellen aus unterschiedlichen Epochen gezeigt. Früher zu Unrecht als "Arme-Leute-Krippen" bezeichnet, begeistern sie heute ganz besonders und verzaubern die Weihnachtszeit.

Die einer Schenkung von Hubert Borger entstammenden Museumsstücke belegen die Blütezeit der Papierkrippen, nachdem der Steindruck ab etwa 1850 den Kupfer- und Stahlstich ersetzt hatte. Gleichbleibende Qualität, hohe Auflagen und erschwinglicher Preis waren die Folge und fortan hielt in so manch heimischer Stube ein Hauch Exotik Einzug.

Ob im orientalischen oder heimatlichen Ambiente, die Papierkrippen begeistern in den unterschiedlichsten Darstellungen ihren Betrachter. Das, was heute unter dem Begriff "pop-up" boomt, zeigt diese Sonderausstellung mit aufklappbaren Kulissen- und Faltkrippen in unterschiedlichster Ausführung bezüglich Größe, Papier, Farbe und Figurenzahl. So erliegen wir ihrem ganz besonderen Zauber um die Weihnachtszeit, wenn sie auf das Wunder der Geburt Christi einstimmen und da und dort Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wachrufen.

Eröffnet wird die Sonderschau am 7. Dezember um 19:30 Uhr. Bis 4. Februar können die Papierkrippen im Stadtmuseum zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden und ein buntes Begleitprogramm führt durch die Adventszeit.

Stadtmuseum Dornbirn
Marktplatz 11
A - 6850 Dornbirn

W: http://www.stadtmuseum.dornbirn.at/

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