10. März 2016 - 3:50 / Aktuell 

Am Samstag, den 12. März 2016 lädt das Kunsthaus Zürich zum Blick hinter die Kulissen ein. Am Tag der offenen Tür ist das ganze Museum von 10 bis 20 Uhr geöffnet und der Eintritt gratis. Mit Installationen und Performances der F+F Schule für Kunst und Design. Führungen und Gespräche zum Dadaismus, der Film «Pepperminta» von Pipilotti Rist, Gespräche mit Kurt Aeschbacher, Chris Niemeyer und Eugénie Rebetez sowie Musik von DJ D. Heim stehen auf dem Programm.

«Pepperminta» ist ein Film von Pipilotti Rist über eine Anarchistin der Fantasie – die Hauptfigur, die dem Film ihren Namen gab. Pepperminta wohnt in einer futuristischen Villa Kunterbunt und lebt nach ihren ganz eigenen Regeln. Die junge Frau hat Farben als beste Freunde, Erdbeeren als Haustiere und sie kennt phantastische Rezepte, um die Menschen von ihren nutzlosen Ängsten zu befreien. Das farbenfrohe, 2009 entstandene, rund 80 Minuten dauernde Spektakel wird nur an diesem Tag im Kunsthaus gezeigt – eine Komödie für die ganze Familie.

Kuratorin Mirjam Varadinis empfängt Kurt Aeschbacher als Sammler und Leihgeber, Chris Niemeyer, den Drehbuchautor von «Pepperminta» und die Tänzerin und Choreografin Eugénie Rebetez. Sie sprechen über ihren unterschiedlichen Zugang zum Werk von Pipilotti Rist, über die Themen, die im Werk der Künstlerin angelegt sind und von ihren Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Pipilotti, deren aktuelle Ausstellung «Dein Speichel ist mein Taucheranzug im Ozean des Schmerzes» noch bis zum 8. Mai dauert.

Einer ganzen künstlerischen Bewegung widmet sich Kuratorin Cathérine Hug. Sie gibt eine Einführung in die aktuelle Ausstellung «Dadaglobe Reconstructed» und diskutiert mit Besuchern über den Film «Viva Dada» von Régine Abadia. Die Dokumentation im Auftrag des Fernsehsenders ARTE, die sich entlang der Erstellung der Ausstellung «Dadaglobe Reconstructed» einen Weg zurück in die Ursprünge der Dada-Bewegung bahnt, ist zu einem grossen Teil in Zürich gedreht worden.

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 1
CH - 8001 Zürich

W: http://www.kunsthaus.ch/

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