21. November 2015 - 1:43 / Ausstellung / Sonstige 
28. Februar 2015 22. November 2015

Die diesjährige Sammlungspräsentation "Von Angesicht zu Angesicht" im Luzerner Kunstmuseum versammelt Eingeborene, Madonnen, Akte und Helden. Die Ausstellung ist der menschlichen Figur gewidmet, dem frühesten Thema der bildenden Kunst vielleicht überhaupt. Selbstporträts, mythologische Figuren im barocken Gewand, die schlanken Gestalten Nackter, schwarze Geistermasken oder Schweizer Trachtenfiguren stehen neben Kinderbildern und repräsentativen Porträts.

Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen und Filme erzählen von Menschen und ihrer Epoche. Von "Angesicht zu Angesicht" steht aber auch das Publikum. Vis-à-vis dieser Menschendarstellungen drängen sich die grossen Fragen des Lebens auf: Wer sind wir, woher kommen wir, wohin gehen wir? Die thematisch gegliederten Räume vermitteln eine kleine Geschichte der Figurendarstellung und des Porträts. Dabei ist – entsprechend den Beständen der Sammlung des Kunstmuseums Luzern – Schweizer Kunst stark präsent.


Von Angesicht zu Angesicht
Füssli, Böcklin, Rondinone und andere
28. Februar bis 22. November 2015

Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1
CH - 6002 Luzern

T: 0041 (0)41 22678-00
F: 0041 (0)41 22678-01
E: kml@kunstmuseumluzern.ch
W: http://www.kunstmuseumluzern.ch/

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Johann Melchior Wyrsch: Porträt der Kinder de Bauffremont, 1782. Öl auf Leinwand; Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung
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Ugo Rondinone, MOONRISE. west. march, 2004. Abguss, Polyurethan schwarz, Auflage: 3 + 1/2 AP; Kunstmuseum Luzern, Ankauf ermöglicht durch die Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr. © Ugo Rondinone
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Hans Schärer: Madonna (Äbtissin), 1983. Mischtechnik, Öl, Mörtel, Steine und Glas auf Pavatex, 98.5 x 86.5 cm; Kunstmuseum Luzern, Depositum der Bernhard Eglin-Stiftung. © Erben Hans Schärer / Pro Litteris, Zürich 2014