6. Mai 2021 - 19:17 / Aktuell / Geschichte 
21. Mai 2021

Durch Zufall stieß der Wolfurter Gemeindearchivar Richard Eberle auf Spuren einer Tragödie, die sich 1944 in Bludenz und Umgebung abspielte: Ein Bludenzer Gendarm wurde auf einem nächtlichen Kontrollgang von Unbekannten getötet. Kriminalpolizei und Gestapo machten drei junge polnische Zwangsarbeiter dafür verantwortlich, die offensichtlich nichts mit der Tat zu tun hatten. Trotz Unterstützung von einheimischen Bauern, die sich für die zu Unrecht Beschuldigten einsetzten, wurden die drei ohne Gerichtsverfahren exekutiert.

Richard Eberle berichtet nicht nur über die aufwendige Rekonstruktion der "vergessenen" Tragödie, sondern auch über die Begegnungen mit den Familien der Opfer und deren höchst unterschiedlichen Umgang mit den tragischen Ereignissen.

"Vergessen" und verdrängt. Ein Mord in Bludenz und seine Folgen
Freitags um 5 - Landesgeschichte im Gespräch Präsenzveranstaltung mit Live-Stream
Präsenzveranstaltung mit Live-Stream
Fr, 21. Mai, 17.00 – 18.30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter T +43 (0)5574/46050 (Mo – Do, 8.30 – 12.00 Uhr) bzw. info@vorarlbergmuseum.at oder vor Ort
Gültiger negativer Corona-Test und FFP2-Maske erforderlich
Live-Stream: https://www.youtube.com/watch?v=MIoFMI-2s_Q

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A - 6900 Bregenz

W: http://www.vorarlbergmuseum.at

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  •  21. Mai 2021 /
Foto: Richard Eberle. Zwei der abgebildeten polnischen Zwangsarbeiter wurden wenige Monate nach der Entstehung des Bildes von der Gestapo hingerichtet.
Foto: Richard Eberle. Zwei der abgebildeten polnischen Zwangsarbeiter wurden wenige Monate nach der Entstehung des Bildes von der Gestapo hingerichtet.