10. Januar 2020 - 11:51 / Aktuell 
17. Januar 2020

Die sogenannten "Volksdeutschen" waren eine verhältnismäßig kleine Zuwanderergruppe, die nach dem Kriegsende 1945 in Vorarlberg Zuflucht gefunden hat. Rund 2.000 Sudetendeutsche, Siebenbürger Sachsen und Donauschwaben wurden zunächst in Flüchtlingslagern, später auch in eigens errichteten Siedlungen untergebracht. Firmen wie Rieger Orgelbau in Schwarzach oder Kunert Strümpfe in Rankweil wurden von ihren ursprünglichen Niederlassungen in Schlesien beziehungsweise Böhmen nach Vorarlberg verlegt. Die Historikerin Isabella Greber hat sich in ihrer Diplomarbeit mit diesen Zuwanderern befasst, für den Psychoanalytiker Günther Rösel ist es Teil der eigenen Familiengeschichte.

Landesgeschichte im Gespräch: Vertrieben und vergessen? "Volksdeutsche" Flüchtlinge in Vorarlberg
Freitags um 5
Fr, 17. Jänner 2020, 17.00 – 18.30 Uhr

Vorarlberg Museum
Kornmarktplatz 1
A - 6900 Bregenz

T: 0043 (0)5574 46050
E: info@vorarlbergmuseum.at
W: http://www.vorarlbergmuseum.at

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