5. November 2019 - 11:09 / Aktuell 

In der Montfortstadt Feldkirch ist von 7. bis 17. November Pop-Up-Kino der feinsten Art angesagt. Im Rahmen der Installation "Warteraum" sind elf Videoarbeiten von Vorarlberger Kunstschaffenden aus den Bereichen Bildhauerei, Tanz, Videokunst, Kommunikationsdesign oder Zeichnung mit einer Länge von jeweils maximal drei Minuten zu sehen. Sie reagieren mit den Möglichkeiten des bewegten Bildes auf das Thema "warten" des aktuellen Zwischentöne-Schwerpunktes.

Die einzelnen Beiträge stammen von Gottfried Bechtold, Rose Breuss, Marbod Fritsch, Claudia Larcher, Richard Jochum, Rafet Jonuzi, Elisabeth Kopf, Angelo Roventa, Stoph Sauter, Ensemble Tanzufer und Christian Vuissa.

Für die Gestaltung des Vorführraumes beauftragten die Zwischentöne-Macher das Feldkircher Architekturbüro "Studio SAAL", das dafür spezielle Räumlichkeiten im Palais Liechtenstein aufspürte. "Insbesondere Grand Cinemas schafften es in den 1950er und 60er-Jahren besonders gut die Faszination Film bereits in ihren Foyers und Eingangshallen über die Architektur auszudrücken. Mit einer Prise dieses Charmes wollen wir die Besucher auf filmische Interpretationen zum Thema 'warten' einstimmen«, so die beiden Raumgestalter des "Studio SAAL".

Das "Studio SAAL" wurde 2016 von der aus Norwegen stammenden Architektin Solveig Furu Almo in Feldkirch gegründet. Sie absolvierte ihr Studium am RMIT in Melbourne. Es folgten Zwischenstationen in Wien, Trondheim und Chur und schließlich die Destination Feldkirch. Ihr Partner bei "Studio SAAL" ist Lukas Pankraz Mähr, der an der TU Wien und dann ebenfalls am RMIT in Melbourne studiert hat. Erfahrungen sammelte er in Wien, Chur und Vaduz.



'Warteraum' (Bild: zVg)
'Warteraum' (Bild: zVg)