13. Dezember 2008 - 3:29 / Bühne / Tanz 

Welche Beziehung haben wir zum Tod? Sind wir ihm wirklich noch nie begegnet? Kann man ein zum Tode führendes Krankheitsbild tänzerisch veranschaulichen? William Forsythe macht es vor: Vom 9. bis 13. Dezember 08 zeigt er mit seiner Forsythe Company im Zürcher Schiffbau die choreographische Installation "You made me a Monster".

Groteske Figuren bevölkern die hypnotisch konzentrierte Szene, die eine klare Struktur verfolgt: Die schmerzliche Darstellung der Agonie und des Todes einer Frau nach einer Krebserkrankung. Dieser Prozess wird in all seinen Facetten offenbart. Eine nackte Geste, deren dargestellte Bewegung durch eine zerreissende Intimität geprägt ist, die sowohl das Publikum als auch die Akteure auf eine beeindruckende Reise mitnimmt.

Dem Tod ins Antlitz geblickt, ihn akzeptiert und verarbeitet – und warum? Ganz einfach: Weil der Tod Teil unseres Lebens ist. Eine intensive Performance-Installation über Liebe, Verlust und Tod. Seit über drei Jahrzehnten prägt der Choreograf William Forsythe in massgeblicher Weise die internationale Tanzszene. Er hat in seinen Arbeiten die Praxis des Balletts aus ihrer Identifikation mit dem klassischen Repertoire gelöst und zu einer dynamisch mitreissenden Kunstform des 21. Jahrhunderts gemacht.


You made me a Monster
Premiere: 9. Dezember 08, 19.30 Uhr, Halle 2
Weitere Vorstellungen: 10./11./12. Dezember
13./14. Dezember

Schauspielhaus Schiffbau
Schiffbaustrasse 4
CH - 8005 Zürich

T: 0041 (0)44 258 72 39
F: 0041 (0)44 259 72 39
W: http://www.schauspielhaus.ch

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  •  9. Dezember 2008 14. Dezember 2008 /
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© Marion Rossi / The Forsythe Company
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© Marion Rossi / The Forsythe Company
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© Marion Rossi / The Forsythe Company