16. Februar 2020 - 7:18 / Aktuell 

Die Zürcher Filmstiftung verändert nach nur einem Jahr das Vergabe-Prozedere für den Zürcher Filmpreis, den sie letztes Jahr zum ersten Mal vergeben hat. Hintergrund dazu ist, dass die Zürcher Filmstiftung 2019 von der Stadt Zürich die Aufgabe erhalten hat, einen Filmpreis zu verleihen. Die Filmstiftung beschloss daraufhin ein Vergabeverfahren, in dem eine Fachjury mit einer Publikumsjury kombiniert wurde. Das Verfahren habe jedoch den "Stresstest" nicht bestanden, schreibt die Stiftung dazu. Dies hätten "die Reaktionen der Öffentlichkeit und die selbstkritische Reflexion innerhalb der Stiftung" gezeigt.

Neu soll nun ab sofort "eine jährlich wechselnde Fachjury" den Preis vergebem. Dies soll aus drei Dreiergremien bestehen, wie es schon bisher der Fall war: Eine dreiköpfige Jury für den Kurzfilm, eine für den langen Dokumentarfilm und eine für den langen Spielfilm. In jeder der drei Kategorien gibt es eine Auszeichnung für den besten Film. Neu ist zudem, dass jede Jury zusätzlich zwei besondere Leistungen auszeichnet, beispielsweise für Kamera, Musik, Schnitt, Drehbuch oder Schauspiel. Die Summe der Preisgelder beträgt den Angaben zufolge auch weiterhin unverändert 100'000 Franken.