6. November 2011 - 2:01 / Ausstellung 
25. September 2011 13. November 2011

Unter dem Titel "Damnesia Vu" stellt die Kunsthalle Basel erstmals in einer Einzelausstellung in der Schweiz die genre- und medienübergreifende Arbeit der in Brüssel lebenden Künstlerin Danai Anesiadou vor. Die künstlerische Praxis Anesiadous ist stark von ihrer biographischen Erfahrung geprägt. In Deutschland geboren, in Griechenland aufgewachsen und in Belgien wohnhaft, reflektiert sie die eigene Gegenwärtigkeit als stete Verhandlung zwischen Vergangenheit und Zukunft, die nur in magisch anmutenden Momenten, in denen beide zusammenzutreffen scheinen, unmittelbar erfahrbar wird.

Anesiadou, die anfänglich im Bereich des Kostümdesigns und der Szenographie für Theater, Tanz-Performances und Kurzfilme tätig war, wird seit ihrer Teilnahme an der 5. Berlin Biennale 2008 vermehrt auch im Bereich der Bildenden Kunst als selbstständige Performancekünstlerin wahrgenommen. Mit Damnesia Vu entwirft sie für die Kunsthalle Basel eine surreal anmutende Ausstellungsszenerie, in der sowohl Anspielungen auf ihren Namen und die griechische Herkunft als auch Referenzen zu B-Movies und Filmen der Nouvelle Vague mitschwingen und in der sich Realität und Fiktion zu vermengen scheinen.

Damnesia Vu. Zum Besten der Griechen
25. September bis 13. November 2011

Kunsthalle Basel
Steinenberg 7
CH - 4051 Basel

T: 0041 (0)61 20699-00
F: 0041 (0)61 20699-19
E: info@kunsthallebasel.ch
W: http://www.kunsthallebasel.ch/

weitere Beiträge zu dieser Adresse



  •  25. September 2011 13. November 2011 /
17698-1769801.jpg
Damnesia Vu, 2011. Courtesy die Künstlerin und Elisa Patteau & Cie Galerie, Brüssel
17698-1769802.jpg
One measures a circle, beginning anywhere, 2011. Performance; The Other Tradition; WIELS Contemporary Art Centre, Brüssel. Courtesy die Künstlerin und Elisa Patteau & Cie Galerie, Brüssel. Photo: Pierre Bismuth
17698-1769803.jpg
Mandagloire, 2010. Video; The Other Tradition, WIELS Contemporary Art Centre, Brüssel. Courtesy die Künstlerin und Elisa Patteau & Cie Galerie, Brüssel. Photo: Diana Duta