26. November 2021 - 10:10 / Aktuell 

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) verdoppelt Budget für Galerienförderung durch Museumsankäufe auf rund 1,2 Mio. Euro.

Aufgrund der anhaltenden Gesundheitskrise stehen die Galerien weiterhin vor großen Herausforderungen, da sich – auch durch die Absage von Vernissagen und internationaler Messen – der Verkauf von Kunst als schwierig erweist. Das BMKÖS reagiert darauf und verdoppelt die derzeitigen Fördermittel um 600.000 Euro. Die Hälfte davon soll für Ankäufe von Werken von "emerging artists" in jüngeren und innovativen Galerien aufgewendet werden. Die Mittel dazu müssen seitens der geförderten Museen – anders als sonst – nicht aufgestockt werden. Die Ankäufe müssen bis zum 31. März 2022 getätigt werden. Die erhöhte Förderung gilt für das Jahr 2021.

Die aktuelle Förderung für Museumsankäufe bei Galerien ist ein weiteres Instrument zur Unterstützung und Stärkung der österreichischen Galerien. Ihr geht die Ende 2020 ausgeschriebene Digitalisierungsförderung über 150.000 Euro für zeitgenössische Galerien voraus, die eine Weiterentwicklung der Online-Kommunikations- und Vertriebswege der österreichischen Galerien zum Ziel hatte. Insgesamt wurden 40 Galerien mit rund 145.000 Euro gefördert. Zudem gingen im Rahmen des Neustart-Förderprogramms "Publikum" rund 115.000 Euro an Galerien; bei der Auslandsmesseförderung für Galerien wurden 2021 bis dato rund 200.000 Euro ausgeschüttet.